International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Turkey's President Tayyip Erdogan addresses the audience during a meeting in Ankara, Turkey, December 3, 2015. REUTERS/Murat Cetinmuhurdar/Presidential Palace Press Office/Handout via Reuters ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. IT IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO RESALES. NO ARCHIVE.      TPX IMAGES OF THE DAY

Erdogan an einer Veranstaltung in Ankara (03.12.2015).
Bild: HANDOUT/REUTERS

Erdogan nennt Hitler-Deutschland als Vorbild für ein effektives Präsidialsystem



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Verfassung ändern und die derzeit vor allem repräsentative Rolle des Präsidenten massiv aufwerten, vergleichbar mit den USA und Frankreich. Von Medienvertretern bei der Rückkehr aus Saudi-Arabien gefragt, ob ein Präsidialsystem mit den Einheitsstrukturen der türkischen Republik vereinbar sei, sagte er laut der Nachrichtenagentur Dogan am Donnerstag:

«In der Welt existieren bereits mehrere Beispiele, nehmen Sie Deutschland unter Hitler. Später gab es weitere Beispiele in anderen Ländern.»

Recep Tayyip Erdogan, Präsident der Türkei

Auch die Opposition ist grundsätzlich für eine Änderung der Verfassung, die noch immer die Handschrift der Militärs trägt, die 1980 einen Staatsstreich verübten. Die Einführung eines Präsidialsystems hingegen lehnt sie ab, weil sie nicht zu viel Macht in den Händen einer Person vereinen will. Die regierende Partei AKP verfügt im Parlament über eine Mehrheit der Sitze. Für Verfassungsänderungen ist sie allerdings auf Stimmen der Opposition angewiesen. (kri)

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mnemonic 01.01.2016 22:44
    Highlight Highlight Na toll, jetzt flippt der Möchtegern Sultan völlig aus...
  • DerTweety 01.01.2016 18:23
    Highlight Highlight Habt Ihr schon das Bild studiert..? Dies passt zum Artikel..! Fast ein wenig unheimlich..!! Hoffe, daß dies nur "eine Moment-Aufnahme" ist...
  • Kaspar Floigen 01.01.2016 17:09
    Highlight Highlight Definiere "effizient"...
  • URSS 01.01.2016 16:31
    Highlight Highlight Fehlt nur noch das er das Beschäftigungsprogramm des 3.Reiches als sehr effizient betrachtet.
    • Mafi 01.01.2016 18:35
      Highlight Highlight Einer der gründe wieso die NSDAP so erfolgreich war ist der damalige Zustand in Deutschland. Hohe Arbeitslosigkeit und Armut. Einem grossteil der Leute ging es am Anfang dann auch besser (1933-1937 ca.), da die Wirtschaft (vorallem durch die Rüstungsindustrie) sich verbesserte und es mehr Arbeit gab.

      Wie auch in der Ukraine, wo ein Teil der Bevölkerung zu Russland wollte/will, da die Korruption so schlimm war/ist, waren die Deutschen mit Hitler teilweise so begeistert, weil er bessere Wirtschaft versprochen hatte, und ihm diese auch gelungen ist. Damit ging es den Leuten kurzfristig besser.
    • a rabbit called beast 01.01.2016 21:32
      Highlight Highlight Ich meine mich erinnern zu können, dass das gesamte Wachstum in Deutschland damals auf Pump finanziert war und in der damaligen Planung von vornherein auf schuldenbegleichung durch krieg ausgegangen wurde...
    • Mafi 01.01.2016 22:00
      Highlight Highlight Ja, rabbit, da hast du recht. Ich habe nur erklärt wieso das Beschäftigungsprogramm kurzfristig(!) gut war. Es gab mehr Arbeit
  • URSS 01.01.2016 16:24
    Highlight Highlight Und der wird von den Europäern rumhofiert...
    • FrancoL 01.01.2016 16:52
      Highlight Highlight Das mit dem Rumhofieren ist nicht von der Hand zu weisen, doch die EU braucht in der heutigen Situation nicht noch einen Gegner an der Süd-Ost-Flanke und muss da wohl sich sehr zwischen Ablehnung und Akzeptanz aufteilen. Eine schwierige Uebung die nicht mit einer Machtdemonstration der EU gelöste werden kann. Zudem ist es ja nicht gerade so dass die Schweiz sich lautstark gegen die Veränderungen in der Türkei auflehnen würde.
  • Scaros_2 01.01.2016 16:15
    Highlight Highlight Naja finde den Artikel bischen fehlgeleitet in der Interpretation. Wenn man nur den Header liest glaubt man Erdogang sieht was positives in Hitler. Dabei will er nur das gleiche System haben, das unter anderem auch die USA hat mit ihrem Präsidenten. Man könnte hier jetzt höchstens sagen, das Erdogang sich nicht toll ausgedrückt hat und lieber Länder der aktuellen Zeitrechnung hätte nennen sollen. Aber man macht bekanntlich lieber schlagzeilen-News daraus, schade.
    • Kian 01.01.2016 16:23
      Highlight Highlight Das ist jetzt aber eine sehr wohlwollende Interpretation von dir: Er sagt «Hitler» und meint «Frankreich» oder «USA». Wenn es so wäre, warum hat er dann nicht diese beiden Länder genannt?
  • Steely Dan 01.01.2016 16:13
    Highlight Highlight Was mich beunruhigt, dass der das allen Ernstes so meint, wie er es sagt. Gut, auch bei uns gibt es Leute, die das chinesische System als effizienter bezeichnen.
    • Skeagle 01.01.2016 16:27
      Highlight Highlight Naja, wenn es rein um Effizienz geht ist doch die Diktatur die beste wahl. Keine bremsende Gewaltentrennung mehr und weniger Bürokratie.
    • FrancoL 01.01.2016 16:30
      Highlight Highlight Es fragt sich nur welche Effizienz, die des Diktats?
  • Milky Way 01.01.2016 16:10
    Highlight Highlight gibts dazu ein Video bzw Link? Danke! :)
  • Blitzer, achtung! 01.01.2016 16:05
    Highlight Highlight Oh Sch....., habe ich doch noch den Ausklang von Hitlers Donnerschlag in den 50ern erlebt. Kein Schleck auch wenn man in der Schweiz wohnte. Kommt jetzt wieder so ein A.... ans Ruder. Wir haben doch schon Putin, Kim, Trump, Erdogan etc.etc.
    • FrancoL 01.01.2016 16:13
      Highlight Highlight Ja das sind wohl die Spielverderber der Demokratie und wenn eines oder mehrere dieser Länder an strategisch wichtigen Punkten liegen, dann muss man einen sehr schalnen Pfand gehen um sie verurteilen.
    • Luca Brasi 01.01.2016 16:20
      Highlight Highlight Ich will hier nicht den Spielverderber spielen, aber Trump ist (noch?) nicht am Ruder. ;)
    • FrancoL 01.01.2016 18:51
      Highlight Highlight Ich hätte auch an Ted Cruz oder Bush keine grosse Freude! am liebsten sähe ich Bernie Sanders aber das ist reines Wunschdenken.

Trump und Xi wollen sich am G20-Gipfel treffen, um über den Handelsstreit zu sprechen

Am Rande des G20-Gipfels in Japan im kommenden Monat könnten US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping direkte Gespräche über den Handelsstreit der beiden Länder führen. Die Chancen, dass sich die beiden Staatschefs in Osaka am 28. und 29. Juni persönlich unterhalten, seien «wahrscheinlich ziemlich gross», sagte Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Sonntag im Sender Fox News.

Mit einer anderen Äusserung löste Kudlow Verwunderung im republikanischen Lager aus - …

Artikel lesen
Link zum Artikel