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epa04841791 A Bosnian muslim woman cries at the grave of her relative at the Potocari Memorial Center in Srebrenica, Bosnia and Herzegovina, 11 July 2015. The burial of 136 newly-identified Bosnian Muslims will take place as part of a memorial ceremony to mark the anniversary of the Srebrenica massacre. July 2015 marks the 20-year anniversary of the Srebrenica Massacre that saw more than 8,000 Bosnians men and boys killed by Bosnian Serb forces during the Bosnian war. On 08 July Russia vetoed a United Nations Security Council resolution that would have labeled as genocide the 1995 massacre of Muslims in Srebrenica by ethnic Serbs.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Eine bosnische Frau trauert in Srebrenica um ihre Angehörigen. Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

«Absolut notwendig» – Serbien sollte Srebrenica-Massaker als Genozid anerkennen 



Serbien sollte aus Sicht des Europarats das Massaker von Srebrenica offiziell als Völkermord anerkennen. Der Ausschuss gegen Rassismus und Intoleranz der Staatenorganisation zeigte sich zwar zufrieden damit, dass das serbische Parlament und der Präsident um Verzeihung gebeten hatten.

Eine Anerkennung als Genozid sei aber «absolut notwendig, damit Menschen verschiedener ethnischer Gruppen aufhören, in Angst vor Einschüchterung und einer neuen Welle von Hassverbrechen zu leben», betonte der Ausschussvorsitzende Christian Ahlund in einer Mitteilung am Dienstag in Strassburg.

Im Juli 1995 hatten bosnisch-serbische Truppen in der UNO-Schutzzone Srebrenica 8000 muslimische Jungen und Männer ermordet. Internationale Gerichte hatten das Massaker als grössten Genozid in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet.

Der Ausschuss veröffentlichte am Dienstag einen Bericht über die Lage in Serbien. Sorgen bereitete den Menschenrechts-Beobachtern auch zunehmende Hassreden in der Öffentlichkeit, was an die Situation vor den Bürgerkriegen in der Region erinnere. Serbien müsse vor allem gegen rassistische Fussballfanclubs stärker vorgehen. (cma/sda/dpa)

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