DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Egyptians look at the passenger boat that sunk in the river Nile in Giza, south of Cairo, Egypt, Thursday, July 23, 2015. Egypt's Interior ministry says more than a dozen civilians have drowned when the passenger boat traveling down the Nile near Cairo collided with a scow, causing the boat to capsize. (AP Photo/Samer Abdullah)

Die Bergung des Partyschiffs. Bild: Samer Abdullah/AP/KEYSTONE

Partyschiff kollidiert auf dem Nil mit Frachtschiff – mindestens 21 Tote



Bei einem Schiffsunglück auf dem Nil sind in der Nähe von Kairo mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Ein Partyschiff war bei dem Unglück am Mittwochabend mit einem Frachtschiff kollidiert. Fünf Menschen wurden aus dem Fluss gerettet, mindestens sechs wurden am Donnerstag aber noch vermisst, wie Rettungs- und Sicherheitskräfte mitteilten. 

Fünf der insgesamt 25 Passagiere der Fähre seien gerettet worden. Die Suche nach den sieben Vermissten dauere an. Auf dem Nil und vor der Küste Ägyptens kommt es immer wieder zu Unfällen, auf vielen Flüssen sind veraltete und klapprige Boote im Einsatz.

Kapitän verhaftet

Die Passagiere auf dem Partyschiff feierten nach Angaben von Sicherheitskräften eine Verlobung. Die Kollision ereignete sich nach Angaben aus Polizeikreisen bei Warak im Norden von Kairo. Die Suche nach den noch vermissten Passagieren wurde am Donnerstag fortgesetzt. Unter den bislang geborgenen Toten waren auch mindestens zwei Kinder. Der Kapitän des Frachtschiffes und sein Stellvertreter wurden festgenommen.

Auf dem Nil und vor der Küste Ägyptens kommt es immer wieder zu Unfällen, da oftmals veraltete Boote im Einsatz sind. Das schwerste Schiffsunglück in der Geschichte des Landes ereignete sich im Februar 2006, als mehr als tausend Passagiere beim Untergang einer Fähre im Roten Meer ertranken. (whr/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

US-Justizminister verspricht Aufklärung, nachdem Apple Politiker-Daten herausrücken musste

US-Justizminister Merrick Garland hat angesichts der Ausspähung von Abgeordneten durch das Justizressort unter Ex-Präsident Donald Trump Aufklärung und Konsequenzen versprochen. Garland erklärte am Montag, politische Motive oder andere unangemessene Überlegungen dürften bei Ermittlungen oder Strafverfolgung keinerlei Rolle spielen. Diese Prinzipien würden im Justizministerium unter seiner Leitung konsequent eingehalten.

Mit Blick auf die Berichte über eine Ausspähung mehrerer demokratischer …

Artikel lesen
Link zum Artikel