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A street of the municipality of Salgar in Antioquia department is seen covered in mud and debris after a landslide in this May 18, 2015 handout image provided by Colombian Air Force. A landslide sent mud and water crashing onto homes in a town in Colombia's northwest mountains on Monday, killing at least 48 people and injuring dozens, officials said. Heavy rains caused a ravine to overflow, sending mud and water onto neighboring homes in Salgar. REUTERS/Colombian Air Force/Handout via Reuters

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Den Ort Salgar gibt es nach dem Erdrutsch nicht mehr. Bild: HANDOUT/REUTERS

Drama in Kolumbien: Schlammlawine reisst mindestens 59 Menschen in den Tod



Ein Erdrutsch hat in Kolumbien mindestens 59 Menschen in den Tod gerissen. Hochwasser in einem Fluss im nordwestlichen Departement Antioquia hatte eine Schlammlawine ausgelöst, die am Montag die 800 Einwohner zählende Ortschaft La Margarita weitgehend zerstörte.

«Wir wissen nicht, wie viele Menschen noch verschollen sind», sagte Staatschef Juan Manuel Santos nach einem Flug über das betroffene Gebiet. Retter konnten 37 Menschen verletzt bergen, teilte der Katastrophenschutz mit.

Die Schlammlawine kam, als die Menschen schliefen

Starke Regenfälle hatten den Liboriana-Fluss in einer Schlucht stark anschwellen lassen. Die Schlammwelle überraschte die meisten Bewohner am frühen Morgen im Schlaf. Sie habe alle Häuser auf der Länge von zehn Kilometern am Flussufer zerstört, sagte die Bürgermeisterin der Bezirksstadt Salgar, Olga Osorio García.

Es werden 40 Kilometer des Flusslaufs nach Opfern abgesucht. Zudem wurde die Wasser- und Stromversorgung der knapp 20'000 Einwohner von Salgar unterbrochen. (feb/sda/dpa)

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