DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Stromkrise: Venezuelas Beamte arbeiten nur noch zwei Tage pro Woche 

27.04.2016, 06:1627.04.2016, 06:42

Staatsbedienstete in Venezuela sollen aufgrund der schweren Stromkrise nur noch zwei Tage in der Woche arbeiten. Vizepräsident Aristóbulo Istúriz kündigte am Dienstag an, dass mittwochs und donnerstags bloss noch unverzichtbare Aufgaben erledigt werden sollen.

In Venezuela ist der Strom knapp.<br data-editable="remove">
In Venezuela ist der Strom knapp.
Bild: Fernando Llano/AP/KEYSTONE

Damit bleiben für die Arbeit noch Montag und Dienstag. Der Freitag war schon vor drei Wochen vom Präsidenten Nicolás Maduro zum Behördenfeiertag erklärt worden.

Auch an den Schulen solle jetzt der Unterricht freitags ausfallen, sagte Istúriz bei einem Besuch des grössten Wasserkraftwerks am Guri-Stausee, wie die Zeitung «El Nacional» berichtete.

Das im Süden des Landes liegende Guri-Kraftwerk mit einer Leistung von normalerweise 10'000 Megawatt liefert bis zu 70 Prozent der Energie in Venezuela. Laut Maduro ist der Wasserpegel am Stausee wegen der vom Klimaphänomen El Niño verursachten Dürre auf einen kritischen Rekordtiefpunkt gesunken. Die Opposition macht hingegen die marode Infrastruktur und fehlende Investitionen in neue Kraftwerke als Hauptgrund für die Energiekrise aus.

Vielerorts müssen die Menschen in Venezuela auf Kerzen zurückgreifen.<br data-editable="remove">
Vielerorts müssen die Menschen in Venezuela auf Kerzen zurückgreifen.
Bild: Fernando Llano/AP/KEYSTONE

Zum Stromsparen soll die Uhrzeit vom 1. Mai an um eine halbe Stunde vorgestellt werden, um das Tageslicht besser zu nutzen. Maduro forderte auch die Frauen im Land auf, nicht mehr ihre Haare zu föhnen, um Strom zu sparen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Spannungen mit Russland: USA schicken Militärhilfe in die Ukraine

Inmitten der schweren Spannungen mit Russland haben die USA neue Militärhilfe in die Ukraine geschickt. In der Nacht zum Samstag landete eine US-Frachtmaschine auf einem Flughafen der Hauptstadt Kiew, wie die dortige US-Botschaft im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. An Bord seien 90 Tonnen Fracht gewesen, darunter Munition «für die Frontverteidigung». Diese Unterstützung sei von US-Präsident Joe Biden angeordnet worden.

Zur Story