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epaselect epa04975903 Swastikas and words (out you dogs) daubed in a stairwell at an accommodation centre for asylum seekers in Waltrop, Germany, 13 October 2015. Unknown perpetrators sprayed swastikas and words onto four homes for asylum seekers during the night of 12-13 October. Police in Recklinghausen said there are no leads so far.  EPA/MAJA HITIJ

Fremdenfeindliche Schmierereien in einer Asylbewerber-Unterkunft im deutschen Waltropin.
Bild: EPA/DPA

Ein Toter bei Messerstecherei unter Asylbewerbern in Deutschland



In einer Flüchtlingsunterkunft im thüringischen Wutha-Farnroda hat sich ein tödlicher Streit zwischen Heimbewohnern ereignet. Bei dem Streit wurde am späten Samstagabend ein 20 Jahre alter Mann getötet.

Aus noch unbekannten Gründen habe ein 18-Jähriger in einem Streit unter drei gemeinsam in einer Wohnung untergebrachten Asylbewerber ein Messer gezückt und seinen Mitbewohner getötet, teilte die Polizei in Gotha am Sonntag mit.

Ausserdem habe der 18-Jährige vor der Wohnung einen 22 Jahre alten Deutschen niedergestochen und schwer verletzt, dieser schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

Der mutmassliche Täter konnte der Polizei zufolge kurze Zeit nach der Tat im Ortsgebiet gefasst werden und wurde festgenommen. Die Leiche des Erstochenen sollte noch am Sonntag in Jena obduziert werden.

Asylunterkunft ausgebrannt

Derweil brannte in einer Notunterkunft in Hamburg in der Nacht zu Sonntag eine kleine Siedlung aus vierzehn Wohncontainern vollständig aus. Von den 25 Bewohnern der Container sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Den Angaben zufolge ist ein fremdenfeindlicher Anschlag definitiv auszuschliessen; das Feuer sei aus der Unterkunft heraus gelegt worden.

Ein ursprünglich festgenommener Mann sei aber nach wenigen Stunden wieder festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft sehe nach der Befragung zumindest vorerst keinen dringenden Tatverdacht gegen den Mann, sagte der Polizeisprecher.

Fünf Bewohner der Container-Siedlung seien in andere Unterkünfte verlegt worden, 20 seien bei Bekannten auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung eingezogen. (sda/dpa)

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