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Syrian refugees rest after disembarking from Belgian Navy vessel Godetia at the Augusta port, Italy, June 10, 2015. Around 250 migrants from Syria arrived at the Sicilian harbour from a Damascus refugee camp. REUTERS/Antonio Parrinello

Syrische Flüchtlinge Mitte Juni in Italien. Bild: ANTONIO PARRINELLO/REUTERS

Flüchtlingskrise: Seit Anfang Jahr sind 137'000 Menschen über das Mittelmeer geflohen



Rund 137'000 Menschen sind nach UNO-Angaben seit Jahresbeginn über das Mittelmeer nach Europa geflohen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der an den europäischen Küsten eintreffenden Flüchtlinge demnach um 83 Prozent.

1867 Menschen seien in diesem Jahr bereits bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen, davon allein 1308 im April, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Mittwoch in Genf mit. Europa erlebe eine «maritime Flüchtlingskrise von historischem Ausmass». 

Die meisten sind keine Wirtschaftsflüchtlinge

Mit den warmen Sommermonaten dürfte überdies die Zahl der Flüchtlinge, die die gefährliche Überfahrt über das Meer wagen, weiter steigen. Die meisten der Migranten seien wegen Kriegen, Konflikten und Verfolgung auf der Flucht, hiess es von den Vereinten Nationen.

UNO-Flüchtlingskommissar António Guterres erklärte, bei den meisten Flüchtlingen handle es sich nicht um Wirtschaftsflüchtlinge. Ein Drittel der in Italien und Griechenland angekommenen Menschen seien Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien. (sda/afp)

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