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Erneut Hunderte Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien gerettet



Die spanische Seenotrettung hat am Sonntag im westlichen Mittelmeer erneut 400 Flüchtlinge gerettet. Damit sei die Zahl der seit Freitag in Sicherheit gebrachten Migranten auf mehr als 1100 gestiegen, berichtete das spanische Fernsehen am Sonntag unter Berufung auf Behördenangaben.

Die Flüchtlinge seien auf mehr als 50 Booten im Alborán-Meer und in der Strasse von Gibraltar unterwegs gewesen. Sie stammen den Angaben zufolge aus Maghreb-Staaten und afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die Retter brachten die Menschen in verschiedene Häfen im südspanischen Andalusien, unter anderem nach Tarifa und Málaga.

Erst vor wenigen Tagen hatte die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitgeteilt, dass nach ihrer Einschätzung Spanien das neue Hauptziel illegaler Migranten sei. Die Zahl der Flüchtlinge auf der westlichen Mittelmeer-Route habe sich bis Mitte Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht und übertreffe nun die Ankünfte in Italien und Griechenland. (sda/dpa)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dding (@ sahra) 23.07.2018 00:48
    Highlight Highlight Jetzt geht der Horror einefach über Spanien weiter.

    Europa ist entschlafen.
    • Herr Ole 23.07.2018 09:30
      Highlight Highlight Horror wäre es, wenn die Leute ertrunken wären. So ist die Situation vielleicht problematisch, aber von Horror weit entfernt.
    • dding (@ sahra) 23.07.2018 14:31
      Highlight Highlight Auf die Situation der Leute auf diesem Boot bezogen, haben Sie Recht.
      Auf die Situation von Europa bezogen, dass derzeit eine Magnet für Migranten aus Afrika ist, habe ich leider recht.
  • Enzasa 22.07.2018 23:13
    Highlight Highlight Es wird immer irgendwo eine Lücke gewittert, wer glaubt Mauern bauen hilft, erkennt nicht die prikäre Lage in den Heimatländern.
    Fluchtursachen beseitigen, hilft Flucht einzudämmen
    • dding (@ sahra) 23.07.2018 09:24
      Highlight Highlight Enzasa
      Was wäre denn ihre Lösung um dieMigration zu beenden.
      (Ich meine neben der Bekämpfung der Fluchtursachen, nämlich der Armut, da dies ja ein Prozess ist, dessen Ende nicht absehbar ist)?

      Oder sind sie echt der Meinung, Europa solle nichts unternehmen, um die akute Situation in den Griff zu bekommen?
  • Braunhilde von Rotzberg 22.07.2018 23:10
    Highlight Highlight Genau "gerettet", so wird nur den Schlepperbanden in die Hände gespielt, wenn die "Flüchtlinge" nach Europa gebracht werden.
    So werden weiterhin "Flüchtlinge" auf Fahrunfähigen Booten versuchen nach Europa zu gelangen und beim Versuch werden sie abgezockt und sterben im schlimmsten Fall.
    Das ist eine verschlimmbesserung des Problemes.

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