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epaselect epa07161629 Customers line up to but coffee outside Pellegrini's Espresso Bar as it re-opens to the public in Melbourne, Australia, 13 November 2018. The cafe was co-owned by Sisto Malaspina, who was stabbed to death by Hassan Khalif Shire Ali in a terror attack on 09 November.  EPA/DANIEL POCKETT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Hier stellte sich Michael Rogers dem islamistischen Angreifer entgegen. Bild: EPA/AAP

Melbournes «Trolley Man» – ein Held muss vor Gericht



Vor wenigen Tagen war ein Obdachloser in Melbourne nach seinem Einsatz gegen einen islamistischen Messerstecher noch als Held gefeiert worden, jetzt steht er wegen anderer Delikte vor Gericht.

Er müsse sich nun wegen möglicher Einbrüche, Diebstahls und Verstössen gegen Kautionsauflagen verantworten, berichteten Medien am Samstag.

Trolley-Man melbourne

Michael Rogers hindert den Angreifer mit seinem Einkaufswagen daran, auf einen Polizisten einzustechen. Bild: youtube

Der 46-jährige Michael Rogers hatte sich am Freitag vergangener Woche in der Innenstadt von Melbourne einem islamistischen Messerstecher mit einem Einkaufswagen in den Weg gestellt, um Schlimmeres zu verhindern. Der Messerstecher wurde dann nach einigen Minuten von der Polizei niedergeschossen. Zuvor hatte er einen 74-jährigen Mann getötet und zwei weitere Menschen verletzt. Der Angreifer selbst starb später im Krankenhaus.

Rogers wurde für seinen Einsatz als «Trolley Man» (der Mann mit dem Einkaufswagen) gefeiert. Für den Mann, der auf der Strasse lebt, gingen innerhalb weniger Tage übers Internet umgerechnet mehr als 100'000 Franken an Spenden ein.

(leo/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. 17.11.2018 16:52
    Highlight Highlight Langweiliger Titel !

    Nein, kleiner Scherz.

    Jetzt ist er korrekt. Für 20 Minuten wäre er aber vermutlich zu bieder.
  • Sisiphos 17.11.2018 15:12
    Highlight Highlight Was ist an der Religion des des Attentäters für Watson interessant? Das ist schon Blick oder Bild Niveau. Watson muss nicht jeden Mist kolportieren.
  • N. Y. P. 17.11.2018 14:48
    Highlight Highlight Uiuiuiui, dieser Titel !
    Der würde vermutlich nicht mal bei 20 Minuten durchgehen. ;-)
  • Phiilofofi 17.11.2018 12:04
    Highlight Highlight Diesen schon fast "Blick"-artigen Titel kann man missinterpretieren.
    • Neruda 17.11.2018 15:17
      Highlight Highlight Hat nur noch der hier sehr beliebte Zusatz "- aber sowas von!" gefehlt
  • ezclips 17.11.2018 09:37
    Highlight Highlight Der australische Premierminister Scott Morrison findet für den Terroranschlag klare Worte (English)
    Play Icon
    • derEchteElch 17.11.2018 12:14
      Highlight Highlight Tja... Worte und Tatsachen, die linke Poliktiker mit ihrer rosaroten Brille noch heute nicht wahrhaben wollen.

      Europa könnte von Australien jede Menge lernen, z.B. eine strikte Einreisepolitik. Ein paar Meere und einen Ozean hats auf 3 von 4 Himmelsrichtungen ja genug.
    • Hexentanz 17.11.2018 12:28
      Highlight Highlight Jap der Typ bringts auf den Punkt. Sollte man hier und insbesondere in Deutschland auch tun. Ist die letzte Option, bevor es die AFD dann tut in einigen Jahren.

    • swisskiss 17.11.2018 14:00
      Highlight Highlight derEchteElch: Das Problem ist, dass wir in Europa keine so armen Inselvölker haben, die gegen die Menschenrechtskonvention, den useful idiot für die reichen Länder spielen will und Internierungslager für Flüchtlinge errichtet, Dafür haben wir die Türken....
    Weitere Antworten anzeigen
  • NocheineMeinung 17.11.2018 09:27
    Highlight Highlight Hoffe, dass der Mann einen verständlisvollen Richter findet und er wieder sozial integriert werden kann. Er hat bewiesen, dass er auch positive Seiten hat nicht nur negative. Ein Versuch muss das Wert sein!
    • trio 17.11.2018 09:56
      Highlight Highlight Niemand hat nur negative Seiten! Warum dürfen all die anderen Verbrecher nicht wieder sozial integriert werden?
    • DomKi 17.11.2018 12:28
      Highlight Highlight Ja, aber vor dem Gesetz kann man ein Negativ nicht gegen ein Positiv einlösen.

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