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Trump Tower in Australien geplant: Pläne werden beerdigt

Trump Tower Gold Coast Australien
Eine Visualisierung des Trump Towers in Gold Coast, Australien.Bild: Altus Property Group

Marke zu «toxisch»: Pläne für Trump-Tower in Australien scheitern

In der australischen Stadt Gold Coast hätte eigentlich ein prunkvoller Trump-Tower entstehen sollen. Doch das 1.5-Milliarden-Dollar-Projekt ist gescheitert. Der Bauträger bezeichnet die Trump Organization als «toxisch». Diese weist die Schuld an ihren Baupartner zurück.
13.05.2026, 15:1113.05.2026, 15:11

Um den geplanten Trump Tower in Gold Coast im australischen Bundesstaat Queensland ist ein wüster Streit entbrannt. Das Bauprojekt war im Februar in Mar-a-Lago besiegelt worden. Demnach wollte der Bauunternehmer David Young, Geschäftsführer der Altus Property Group, mit der Trump Organization zusammenarbeiten, berichtet der Guardian.

Doch nun werden die Pläne bereits wieder beerdigt, wie es weiter heisst. Die Parteien beschuldigen sich gegenseitig. Während der Bauunternehmer erklärt, die Marke Trump sei zu «toxisch», um mit ihr zusammenzuarbeiten, erklärt die Organisation, das australische Unternehmen habe lauter «leere Versprechungen» gemacht.

Young erklärte in einem Linkedin-Post, dass er sich zurückgezogen habe, und nicht umgekehrt. Die Marke sei «mit dem Iran-Krieg für Australierinnen und Australier zu toxisch» geworden. Es handle sich um einen geschäftlichen Entscheid. Young erklärte ausserdem, sein Team habe aufgrund des Iran-Kriegs den Zeitpunkt als richtig betrachtet, um die Zusammenarbeit zu beenden.

Vonseiten Trump Organization heisst es, die Firma Altus habe ihren Teil der finanziellen Abmachungen nicht eingehalten, obwohl man sich sehr auf das Projekt gefreut habe. «Herrn Youngs Versuch, gewisse globale Ereignisse für das Ende der Übereinkunft verantwortlich zu machen, ist lediglich ein Trick, um von seinen eigenen Mängeln und Versagen abzulenken.» Young soll in der Vergangenheit schon zweimal Konkurs angemeldet haben. Diese Fälle hätten jedoch nichts damit zu tun, heisst es bei Altus.

Das Projekt hätte rund 1,5 Milliarden Dollar gekostet. Eric Trump, der Sohn des US-Präsidenten, hatte angekündigt, dass es sich um das höchste Gebäude in Australien handeln soll. Für den Bauunternehmer wäre das ein attraktives Geschäft gewesen. Er will nun weiterhin am Bau von Hochhäusern festhalten, einfach mit anderen Marken. Ebenso hält die Trump Organization an Plänen für den Bau eines Hochhauses in Australien fest. Ein Bauantrag sei jedoch noch nicht eingereicht worden, heisst es bei der Stadt. (vro)

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