International
Banken

Grossbritannien verkauft Aktien von geretteter Bank mit Verlust

Grossbritannien verkauft Aktien von geretteter Bank mit Verlust

11.06.2015, 02:5611.06.2015, 13:02

Grossbritannien will in den kommenden Wochen mit dem Verkauf seines milliardenschweren Anteils an der Royal Bank of Scotland beginnen. Zum Schritt geraten haben die britische Notenbank und die Investmentbank Rothschild.

Es sei gemäss den Beratern im Interesse der Steuerzahler, mit der Veräusserung des 32 Milliarden Pfund (heute umgerechnet 46 Mrd. Franken) schweren Pakets zu starten, sagte Finanzminister George Osborne am Mittwoch. In der Finanzkrise 2008/09 hatte die Regierung die Bank mit milliardenschweren Finanzspritzen vor dem Zusammenbruch bewahrt. 

Die Regierung besitzt heute 80 Prozent. Ursprünglich wollte London beim Ausstieg einen Gewinn erzielen. Nach Berechnungen von Rothschild dürften die Steuerzahler mit der Rettung des Instituts rund sieben Milliarden Pfund verlieren. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Lawine reisst Tourengeher im Südtirol mit: Zwei Tote
Bei einem Lawinenunglück in Südtirol sind zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Auf einer Höhe von 2.450 Metern wurden in den Stubaier Alpen nach Angaben der italienischen Bergwacht etwa zwei Dutzend Tourengeher von einem 150 Meter breiten und mehrere hundert Meter langen Schneebrett erfasst. Für zwei Männer aus Südtirol kam jede Hilfe zu spät. Fünf weitere Skifahrer - darunter auch drei Deutsche - wurden teils schwer verletzt. In den Alpen kam es diesen Winter bereits zu ungewöhnlich vielen Lawinenunglücken.
Zur Story