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Members of police special forces walk in front of the Israeli Embassy in Ankara, Turkey, September 21, 2016. REUTERS/Umit Bektas

Sicherheitskräfte am Schauplatz vor der israelischen Botschaft in Ankara. Bild: UMIT BEKTAS/REUTERS

Polizisten schiessen Messer-Angreifer vor israelischer Botschaft in Ankara nieder



Beim Versuch, die israelische Botschaft in Ankara anzugreifen, ist am Mittwoch ein mit einem Messer bewaffneter Mann von der türkischen Polizei niedergeschossen worden. Der mit einem 30 Zentimeter langen Messer bewaffnete Türke wurde festgenommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge sei er offenbar geistig verwirrt gewesen. Hinweise auf Verbindungen zu einer militanten Gruppe gebe es nicht, teilte das Gouverneursamt der Hauptstadt mit.

Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums erklärte, dem Botschaftspersonal sei nichts passiert, und der Angreifer habe es nur in den äusseren Bereich der diplomatischen Einrichtung geschafft.

«Werde den Nahen Osten verändern»

Dem türkischen Sender NTV zufolge fand das israelische Botschaftspersonal Zuflucht in einem Schutzraum. Die Zeitung «Hürriyet» berichtete, der Mann habe «Ich werde den Nahen Osten verändern!» gerufen, als er sich der Botschaft näherte. Der Polizei gegenüber begründete er seinen geplanten Angriff demnach später damit, er habe das «Blutvergiessen im Nahen Osten stoppen» wollen.

epa05550414 A Turkish bomb expert examines the area after an attack to Israeli Embassy in Ankara, Turkey, 21 September 2016. An attacker armed with a knife tried to stab a security guard, who then fired a warning shot before shooting the man in the leg, local media reported.  EPA/STR

Auch Bombenentschärfungs-Spezialisten wurden aufgeboten. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Viele ausländische Vertretungen in der Türkei sind derzeit in Alarmbereitschaft, nachdem es in diesem Jahr eine Reihe von Angriffen in dem Land gegeben hatte, die Dschihadisten und militanten Kurden zugerechnet werden.

Die britische Botschaft in Ankara war am vergangenen Freitag aus Sicherheitsgründen geschlossen geblieben, die deutsche Botschaft war nur eingeschränkt erreichbar. Grund dafür waren offenbar Anschlagsdrohungen. (tat/sda/afp)

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