DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fünf Raketenwerfer, Schusswaffen, Munition, Drogen-Labor, Falschgeld, Luxus-Limousinen: Rocker-Gang in Holland ausgehoben



Die niederländische Polizei hat bei einem Grosseinsatz gegen Rockerbanden 20 Verdächtige festgenommen und ein Waffenarsenal beschlagnahmt. Die meisten Festgenommenen sind Mitglieder der Bandidos, darunter der Präsident des Motorrad-Clubs in der südniederländischen Provinz Limburg.

Wie die Polizei am Mittwoch in Maastricht mitteilte, wurden fünf Raketenwerfer, mehrere automatische Waffen, viele Kilos Munition und Drogen sichergestellt. Der Bürgermeister von Maastricht, Onno Hoes, sprach von einem «erschreckenden Fund».

Schiessereien und Sprengstoffanschläge

Den Festgenommenen werde internationaler Drogen- und Waffenhandel, schwere Körperverletzung, Geldwäscherei und Erpressung zur Last gelegt, sagte Oberstaatsanwalt Roger Bos. «Wir hoffen, dass wir den Verdacht der kriminellen Vereinigung beweisen können.» Das ist die Voraussetzung für ein mögliches Verbot der Bandidos. Die Ermittlungen laufen seit über einem Jahr.

Die Polizei entdeckte auch ein Labor zur Herstellung synthetischer Drogen und eine grosse Menge von Chemikalien. Ausserdem wurden Falschgeld und vier gestohlene Luxus-Limousinen sichergestellt.

Seit Jahren streiten rivalisierende Banden wie Bandidos und Hells Angels in der Grenzregion um die Vormachtstellung. Dabei kam es in den vergangenen Monaten zu Schiessereien und Sprengstoffanschlägen. (tat/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Frauen der Geschichte

Goeie Mie – die nette Giftmischerin von nebenan

Das Urteil fiel am 1. Mai 1885 und lautete auf lebenslänglich. Die 45-jährige Maria Catharina Swanenburg, bekannt als «Goeie Mie» («Gute Mia»), sollte die restlichen knapp 30 Jahre bis zu ihrem Tod im Zuchthaus verbringen. Drei Giftmorde wurden ihr zur Last gelegt. Begangen hat sie bedeutend mehr – vermutlich vergiftete die Frau, die als schlimmste Giftmörderin im «Guinness-Buch der Rekorde» verzeichnet ist, mehr als hundert Leute, von denen 27 nachweislich starben.

Die berüchtigtste …

Artikel lesen
Link zum Artikel