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Österreich: Polizist kennt Namen des Chefs nicht – dann platzt diesem der Kragen



Es klingt fast wie ein Scherz-Telefonat. Doch das Gespräch zwischen einem niedrigen Beamten und dem Landespolizeidirektor-Stellvertreter der Steiermark hat tatsächlich so stattgefunden.

Die österreichische Zeitung Falter hat am Mittwoch ein Audio-File veröffentlicht. In diesem ist zu hören, wie Hofrat Magister Alexander Gaisch einen Beamten zusammenstaucht. Das Problem des Letzteren: Er erkennt den Landespolizeidirektor-Stellvertreter der Steiermark nicht sofort beim Namen – und tritt ihm deswegen gehörig auf den Schlips.

Gaisch reagiert sich am Polizeibeamten minutenlang ab und droht mit einem Disziplinarverfahren. Und nicht nur das: Er kündigt ihm an die «Wadln vire» zu richten. (Jetzt müsste man nur noch den steirischen Dialekt verstehen, um das zu übersetzen ...) Nett klingt das jedenfalls nicht.

Die Schelte des Chefs zum Mithören:

abspielen

Video: YouTube/FALTER

Nachfolgend das vom Falter veröffentlichte Transkript des Gesprächs:

Polizeinotruf (hebt ab): Polizeinotruf

Polizeichef: Ja, Alex Gaisch (am Apparat, Anm.), Guten Abend, Servus Grüss Dich! Hallo?

Polizeinotruf: Ja, hallo bitte?

Polizeichef: Ja Alexander Gaisch, kennst Du mi jetzt oder ned?

Polizeinotruf: Na, i kenn Sie ned. Bitte worum geht’s?

Polizeichef: Landespolizeidirektor Stellvertreter! Wie ist der Name bitte?

Polizeinotruf: Bitte?

Polizeichef: Wer spricht bitte?

Polizeinotruf: Ich brauch ihnen meinen Namen nicht geben beim Notruf.

Polizeichef: Da spricht Landespolizeidirektor-Stellvertreter und Sie gemma jetzt ihren Namen, aber sofort und am Montag sans um … achte in mein Büro, verstanden?

Polizeinotruf: Bitte?

Polizeichef: Wo ist da Kommandant, geben S´ ma den Kommandant!

Polizeinotruf: Wer sind Sie bitte? Sagens S´ ma den Namen bitte noch einmal bitte!

Polizeichef: Alexander Gaisch, Landespolizeidirektor Stellvertreter!

Polizeinotruf: Der Landespolizeidirektor Stellvertreter heisst doch Komericky, soweit ich weiss, oder?

Polizeichef: Ja, das ist einer davon. Und am Montag sind Sie um acht in mein Büro, ham S´ mi verstanden?!

Polizeinotruf: Ja , bitte, na worum geht’s denn jetzt? Sagen S amoi was brauchen Sie?

Polizeichef: Sie sogen mir jetzt amoi Ihren Namen, haben Sie mich verstanden?!

Polizeinotruf: Thomas P.

Polizeichef: Thomas P.! Ich wünsch ihnen am Montag alles Gute! Wenn Sie den stellvertretenden Landespolizeikommandanten nicht kennen, dann werde ich ihnen am Montag einmal die Wadeln vire richten. Sagen S´ amoi geht’s no?

Polizeinotruf: Ja, bitte was brauchen S´ jetzt?

Polizeichef: Wie lange machen Sie Dienst? Seit wann machen Sie Dienst jetzt?

Polizeinotruf: Seit März.

Polizeichef: Seit März! Aha und was hamma jetzt? Na woarten S´ nur, Herr Thomas P. ich werd Ihnen am Montag amoi sagen, was los ist. Sie kommen am Montag um acht Uhr kommen Sie zu mir ins Büro. Ist das klar? Ham S mi verstanden?

Polizeinotruf: Ok, Ja, sagen S mir jetzt, was Sie brauchen!Polizeichef: Ok, Ich sag ihnen was ich brauch: I brauch die Streife von Hausmannsstätten. Ok?! Ja, Sans jetzt wach, langsam?!

Polizeinotruf: Ja, bitte, was brauchen Sie von der Streife von Hausmannsstätten?

Polizeichef: Jetzt hamma fünf Minuten bereits telefoniert! Na, i maan, na ist ja wirklich a Witz. Sie sagen der Streife von Hausmannsstätten in der Hauptstrasse ungefähr in der Höhe vom Seniorenheim hat ein Feuerwerk stattgefunden, mittlerweile ist es vorbei! Sie sollen sich erkunden, wo das Feuerwerk war, ob es angemeldet war. Ok?

Polizeinotruf: Ja!

Polizeichef: Ja! Und nächste Woche werden Sie die Führungskräfte namentlich alle aufzählen, auswendig! Und wenn Sie es nicht können, werden wir ein Disiziplinarverfahren einleiten, haben S mi verstanden?

Polizeinotruf: Jawoll!

Polizeichef: Montag um acht Uhr in meinem Büro, Herr Thomas P. Auf Wiederhören!

Polizeinotruf: Wiederhören!

Die Konsequenzen

Zunächst hiess es, das Telefonat werde für beide Beteiligten keine Konsequenzen haben. Die Angelegenheit sei intern geregelt worden. Vermutlich am Montag um 8 Uhr im Büro. Nun, nachdem das Gespräch mit Audiodatei an die Öffentlichkeit gelangt war, hat das Innenministerium dennoch Konsequenzen angekündigt. Demnach wurde eine dienstrechtliche Prüfung eingeleitet. Bis diese abgeschlossen sei, wird der hochrangige Beamte in das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in der Steiermark versetzt, sagte Ministeriumssprecher Alexander Marakovits.

Folgen könnte die Angelegenheit auch für den Whistleblower haben, der den Mittschnitt dem «Falter» zugesteckt hat. Die Landespolizeidirektion Steiermark hat eine Ermittlung «gegen unbekannt» wegen Amtsmissbrauches und Verletzung des Amtsgeheimnisses eingeleitet. (cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gio Ago 28.11.2019 17:59
    Highlight Highlight Der junge Beamte ist noch erstaunlich ruhig sowie professionell geblieben. Würde mir dieser Titelhupfer so am Telefon kommen, würde ich dem Landespolizei-direktor-Stv. der Steiermark, Alexander Gaisch 100% einen Grund geben, für ein Disziplinarverfahren inkl. Presse. Wie konnte eine dermassen präpotente und ungebildete Person denn eine so hohe Position erreichen? Hoffentlich steht morgen in der Früh der Amtsarzt vor Gaischs Tür und überprüft seine angebliche Krankheit. Sehe auch ein Totalversagen seines Vorgesetzten und der HR Abteilung.
    Benutzer Bild
  • LooTerror 28.11.2019 14:43
    Highlight Highlight Das erinnert mich aber auch ein bisschen an unser Militär. Ein mal im jahr 3 Wochen WK aber am besten muss man gleich der Ganzen Stab mit Rang und Name kennen! und Wehe man erkennt der Hauptmann Läpli nicht er ist schließlich der Stellvertreter des Oberst XY der auch der Stellvertreter des Brigadiers ist....
  • Sandro Lightwood 28.11.2019 13:01
    Highlight Highlight Bornierter gehts wohl nimma?
  • MissDemeanor 28.11.2019 11:33
    Highlight Highlight Und dieser Kotzbrocken wird versetzt anstatt gefeuert? Arme Asylanten!
  • Manuel Schild 28.11.2019 10:52
    Highlight Highlight Ich dachte ich höre einen ehemaligen Leiter des Vertriebs Österreich meiner ehemaligen Firma. Ein Vertreter eines Lieferanten aus Italien hatte ihn geduzt. Der CEO aus Italien musste sich extra Zeit nehmen um nach Österreich zu gehen um sich bei ihm zu entschuldigen.. und das vor allen Mitarbeitern des Österreichers. Das waren deren 3 und eine davon war seine Frau. Abartig.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2019 14:49
      Highlight Highlight Machtspielchen von armen Würstchen, welche ins richtige Loch gekrochen sind.
    • Kaffeesatz 28.11.2019 16:07
      Highlight Highlight Manuel Schild: Hier ein Mitschnitt des CEO aus Italien..Sehre geehrter Herr (Name des nicht gekannte Leiters aus Österreich) tuet mir sehrä Leid, das ichä Sie nicht gleich beim Namen genannt habe....Auf dem Weg zu seinem Alfa: Meiin Gott, wase für eine Tränen-Trampeltier :-))
  • fidget 28.11.2019 10:29
    Highlight Highlight Wenn der Herr Magister Alexander Gaisch das Gefühl hat, er müsse den Notruf minutenlang blockieren, nur weil ihn nicht jeder Beamte kennt, dann tut er mir leid. Der Beamte hat seinen Job korrekt gemacht und blieb an sich eigentlich sachlich. Gut hat das Innenministerium hier reagiert und den Magister versetzt.
  • Leader 28.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Einfach zum Schmunzeln!
    K und K halt, sicher mit wenig Intelligenz dafür mit grossem Machtbewusstsein ausgestattet.
    Jetzt lachen wir doch lauthals.
  • deedee 28.11.2019 10:21
    Highlight Highlight Nichts ist schlimmer als Führungskräfte mit Komplexen. Mir ist es scheiss egal ob du Bauarbeiter oder Herr. Dr. Mustermann mit Nobelpreis bist... spar dir deinen arroganten Unterton und behandle jeden mit dem gleichen Respekt, dein Titel juckt mich nicht im geringsten. Der Grund warum ich die RS nach 2 Wochen nicht mehr ausgehalten habe.
  • Kaishakunin 28.11.2019 09:38
    Highlight Highlight haha.. also dieser Gaisch hat ja ein ziemliches Ego-Problem. Souverän, wie Thomas P. dies entgegengenommen hat.
    • Sandro Lightwood 28.11.2019 13:04
      Highlight Highlight Yup, Thomas scheint echt ne coole Socke zu sein!
  • DerLettant 28.11.2019 00:58
    Highlight Highlight Wann muss der Thomas nochmal im Büro sein?

    (Ich frage für einen Stellvertreter)
  • Greententacle 28.11.2019 00:40
    Highlight Highlight Verletzung des Egos ist natürlich schon ein Tatbestand, welcher eine dreiminütige Blockierung einer Notruf-Linie völlig rechtfertigt...
  • Hierundjetzt 28.11.2019 00:04
    Highlight Highlight Österreichische Beamte im Innenministerium beschäftigen eine Assistentin, denen Sie Ihre E-Mail senden, die diese dann ausdrucken und dem Chef wieder ins Büro bringen.

    Im 2019

    Selber erlebt

    Mich erstaunt gar nichts mehr😪
    • Lisbon 28.11.2019 07:11
      Highlight Highlight Das ist ja gar nichts. Meine ehemalige Arbeitskollegin: Bekommt ein Mail, druckt es aus, macht sich Notizen bezüglich der Antwort aufs Papier.
      Dann ruft sie der Person an, bespricht das Mail mit Ihnen und die Antwort. Sagt "das sende ich Ihnen aber dann auch noch schriftlich".
      Schickt die Antwort zusätzlich noch per Mail zurück "wie telefonisch besprochen". Das Mail legt sie säuberlich ab...

      Und so geht es den ganzen Tag..
    • LooTerror 28.11.2019 14:19
      Highlight Highlight Da Sprech ich aber aus Erfahrung. Das ist die heutige Welt. in meiner Branche muss jede Entscheidung schlussendlich doch in schriftlicher Form bestätigt und festgehalten werden. In erster Line eine Absicherung für sich selbst. Hatte schon oft der Fall das im nachhinein hiss "das wurde so aber nie entschieden!" und dann hat man der beweis schriftlich meist noch mit Empfangsbestätigung.
  • L.G. 28.11.2019 00:03
    Highlight Highlight Eigentlich sollte er eine Anzeige erhalten, wenn er aus so Nichtigkeiten den notfallnr blockiert.

    Vorher kannten ihm seine kleinen Mitarbeiter nicht, jetzt kennt ihn und sein ego jeder. Was wohl besser ist?! 🤔
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2019 14:51
      Highlight Highlight Ist eigentlich sogar ein eigener Straftatbestand.
      Ob in Österreich das auch so ist, weiß ich gerade nicht.
  • Snowy 27.11.2019 23:27
    Highlight Highlight Die besten Österreicherwitze erzählt das echte Leben. :-)
    • Leader 28.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Es gibt keine Österreicherwitze- alles ist wahr. :-)
  • bruuslii 27.11.2019 23:07
    Highlight Highlight so und jetzt alle österreicher witze 3..2..1 los! 😂
    • FITO 28.11.2019 09:02
      Highlight Highlight Warum gehen die Österreicher zum Lachen in den Keller?

      Weil dort der Spass zu Hause ist.

      Play Icon
    • bruuslii 29.11.2019 14:36
      Highlight Highlight aber fito: das gehört doch in den blackdump 😱

      😉
    • FITO 29.11.2019 15:23
      Highlight Highlight War der schon zu heftig?
      Aber heute ist ja schliesslich Black Friday.
      😉
      Benutzer Bild
  • Adumdum 27.11.2019 22:53
    Highlight Highlight Der Stellvertreter Hansel sollte ein Disziplinarverfahren an den Hals bekommen - wenn das wirklich der Notruf war.

    Was denkt er wer er ist? Einer von mehreren Stellvertretern von einem Provinzchef, wow. Dass man den landesweit nicht kennt...
  • Ueli der Knecht 27.11.2019 22:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • So en Ueli 27.11.2019 22:40
    Highlight Highlight Was auch immer der Ösi Magister geraucht hatte, entweder nimmt der mehr davon, oder lässt ganz es sein. Das ist ja besser als jeder Ösi Witz. Ich hau mich weg! http://Was
  • Sherlock_Holmes 27.11.2019 22:36
    Highlight Highlight Gut haben wir 1315 den Leopold I, Herzog von Österreich und Steiermark in der Schlacht bei Morgarten rausgeschmiss‘n.

    Nicht auszudenken wo das sonst hingeführt hätte. 😆

    Wir haben schon genug an den eigenen Fossilien zu beissen! 😏
  • Satan Claws 27.11.2019 22:25
    Highlight Highlight Meine Antwort wäre gewesen:

    Gerne Herr Landespolizeidirektor Stellvertreter Alexander Gaisch.
    Verstehe... Hausmannsstätten Herr Landespolizeidirektor Stellvertreter Alexander Gaisch.
    Feuerwerk Herr Landespolizeidirektor Stellvertreter Alexander Gaisch?
    • fidget 28.11.2019 10:38
      Highlight Highlight Vergiss bitte den "Magister" nicht. Da legt er sicher auch grossen Wert drauf, damit angesprochen zu werden ;-)
    • northvan 28.11.2019 16:55
      Highlight Highlight Mei, vergessns den Hofrat ned au no, sonst werdns glei gekündigt mei lieba freind.
  • Too Scoop 27.11.2019 22:10
    Highlight Highlight Fremdschämen auf höchstem Niveau, grandios!
  • northvan 27.11.2019 22:05
    Highlight Highlight Den Namen seines Chefs kannte der Mitarbeiter wohl schon. Der Anrufer war wohl eher der Chef des Chefs vom Chef des Chefs, der Chef vom Chef des Chefs des Chefs war der dann eventuell Chef vom Chef des Chefs des kleinen Polizisten war.
    • KoSo 28.11.2019 08:10
      Highlight Highlight nur der Stv. des Chefs des anderen Chefs, der ev. Chef des anderen Chefs ist und als Stv. mehrere Chefs hat....
    • northvan 28.11.2019 16:52
      Highlight Highlight Sorry, richtig ;) vor lauter Chefs und Stv's den überblick verloren.
  • moedesty 27.11.2019 22:05
    Highlight Highlight mikropeni... alarm.
  • Sandra72 27.11.2019 21:56
    Highlight Highlight Hat dieser Heini tatsächlich den Notruf mit seinem Ego so lange blockiert??? Der gehört abgesetzt.
  • circumspectat animo 27.11.2019 21:42
    Highlight Highlight Der Stellvertretende Polizeidirektor muss ja ein ziemlich kleines Selbstbewusststein haben und so einer soll die Menschen schützen.
  • Typu 27.11.2019 21:19
    Highlight Highlight Aber so ist das bei den Österreichern. Sind mächtig stolz auf ihre Titel und Bezeichnungen. Ein super Theater.
    • MarGo 28.11.2019 07:36
      Highlight Highlight dabei kann man sich die meisten für 10000 Euro kaufen ;)
  • Victor Paulsen 27.11.2019 21:17
    Highlight Highlight Österreicher 😂
    • Rainbow Pony 27.11.2019 22:47
      Highlight Highlight Hofrat 😅!
  • Error 404 27.11.2019 21:12
    Highlight Highlight Hier noch ein unheimlich witzig geschriebener Artikel zum Thema: https://dietagespresse.com/kennst-du-meinen-namen-nicht-steirischer-polizeichef-wirft-alexa-aus-dem-fenster/
    • Der Kritiker 28.11.2019 07:11
      Highlight Highlight ou, verdammt. Der ist hart an der Grenze... 😂
  • Glenn Quagmire 27.11.2019 20:48
    Highlight Highlight Tubbel! Ist es nicht strafbar, unnötig den Notruf anzurufen?
  • I_am_Bruno 27.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Ja und was war jetzt mit dem Feuerwerk beim Seniorenheim in Hausmannsstätten. War das nun angemeldet oder nicht? Das beschäftigt mich echt.
  • [Nickname] 27.11.2019 20:36
    Highlight Highlight Ich war mal für unsere Firma bei unserem Ableger in Österreich für eine standortübergreifende Sitzung, die ersten zehn Minuten haben sich die Ösis alle gegenseitig aufgegeilt mit „ich bin der Dr. magister weiss ich was“, während mein mitgereister Schweizer Kollege einfach in den Raum warf, ja ich bin der Sascha und würde jetzt gerne mit der Projektbesprechung starten 😂
    • BlueTire 27.11.2019 22:40
      Highlight Highlight Und jetzt stell dir vor wie das im Lufthansa Konzern läuft, für jeden Bereich im Konzern jemand aus Frankfurt, München, Wien und Zürich zuständig. Das läuft 👌
    • Pitefli 27.11.2019 23:46
      Highlight Highlight Ich habe es gehasst an einem Projekt mit dem Team aus Österreich zu arbeiten. Die österreichische Teamleiterin konnte nie selber direkt in die Schweiz anrufen. Es musste immer ihre Assistentin anrufen und sagen: die Frau Magister möchte Sie sprechen.
    • B-Arche 28.11.2019 02:37
      Highlight Highlight Das ist EXAKT dasselbe was ich vor einigen Jahren als Projektleiter eines Deutschen Unternehmens in einer Aussenstelle in Osterreich (Salzburg) erlebt habe.

      Jeder stellte sich vor mit seinen ellenlangen Titeln und wie jeder hoffentlich bald den nächsten besseren Titel bekommt und ich dann "Können wir dann jetzt anfangen? Oder muss ich zuerst einen Titel erwerben um bei Ihnen ernstgenommen zu werden?"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel* 27.11.2019 20:28
    Highlight Highlight Unglaublich! Ich würd doch wohl eher den Obermacker suspendieren! Der limietierte doch Minuten lang die Ressourcen des Notrufs mit seinem Gelaber. Aber natürlich kriegt der kleine Schlucker wieder eins auf die Nuss.
    • Roelli 27.11.2019 21:26
      Highlight Highlight Der wurde doch versetzt. Oder habe ich das falsch gelesen?

      Geniesse dein Tag
  • Nurmalso 27.11.2019 20:25
    Highlight Highlight Da wär ich aber tatsächlich im Büro erschienen und hätte mir den mal gegriffen.
    Ich denke die Leute in der Notrufzentrale haben andere Probleme als sich mit narzistischen Chefs zuzuärgern die sich die Direktwahl vom Posten nicht merken können. Kann ja jeder anrufen und heiteres Namenraten machen.
  • Hardy18 27.11.2019 20:21
    Highlight Highlight 😂 immer wieder lustig wie man sich von seinem Chef fertig machen lässt.
    Und dann auch noch über den Notruf. Sowas passiert vielleicht in der Lehre aber
    bestimmt nicht mehr im Berufsleben.
    Bisschen Wadln sollte man haben, schon allein des Berufes als Polizist.
    Und ja, den vollen Namen meines Chefs weiss ich auch nicht. Das sind Dinge die völlig unwichtig sind, ja sogar sehr selten gebraucht werden. 🤷🏼‍♂️ (In meinem Beruf)
    • Nurmalso 27.11.2019 23:52
      Highlight Highlight Ja fand das auch sehr gut schade das er gegen Ende etwss eingebrochen ist.

      Ich arbeite ebenfalls in dem Bereich und es ist nicht ganz einfach den Anrufer einzuschätzen.
      Es gibt viele komische oder auch verwirrte Leute die in der Zentrale anrufen. Manche stehen unter Schock je nach Vorfall manche unter Drogen oder haben psychische Probleme es ist wichtig auf diese Leute einzugehen und ruhig zu bleiben.
    • Hardy18 28.11.2019 14:10
      Highlight Highlight Ja auf jeden Fall.
      Ich bin so einer, der höflich aber sehr bestimmt dem Anrufer Entgegenkommt 😏 und da ist es mir auch Wardenwurst wer am anderen Ende sitzt.
      So wie aus dem Hörer schallt, so sarkastisch kommt es wieder zurück.
  • Binnennomade 27.11.2019 20:20
    Highlight Highlight #entitled
    (Das passende deutsche Wort fällt mir grad nicht ein..)
    • Ueli_DeSchwert 27.11.2019 20:46
      Highlight Highlight Arrogant?
  • Anded 27.11.2019 20:06
    Highlight Highlight Ziel erreicht. Jetzt kennen wohl alle Polizisten in Österreich den (ehemaligen) Landespolizeidirektor-Stellvertreter der Steiermark beim Namen.
    Kann nun sogar morgens zum Bäcker und sagen "Guten Morgen, Alexander Gaisch, Servus, Grüss dich, kennst mi?"
    • I_am_Bruno 27.11.2019 20:28
      Highlight Highlight Bitte! Bleibens präzis. Einen von 7 Landespolizeidirektor-Stellvertretern.
    • SeineEminenz 27.11.2019 21:11
      Highlight Highlight Und Hofrat!
  • sowhat 27.11.2019 20:03
    Highlight Highlight Na wenn das die Führungsrige in der Östereichischen Polizei ist: gute Nacht!
    (nicht, dass es anderswo nicht auch sone gäbe. Aber hier haben wirs so schön zum nachlesen.)
  • PlayaGua 27.11.2019 19:58
    Highlight Highlight Und wieso ruft der Narzist beim Notruf an? Um sich aufzugeilen?
    • MetalUpYour 27.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Weil sein Nachbar einen Vulkan gezündet hat...
    • PlayaGua 27.11.2019 20:53
      Highlight Highlight Wer für sowas den Notruf belästigt, sollte allein deswegen bestraft werden.
    • Nurmalso 27.11.2019 23:55
      Highlight Highlight @PlayGua

      VORALLEM wenn er selber Polizist ist und es besser wissen sollte.
      Ich bin geneigt das ganze als Scherzanruf zu handeln.
  • Scaros_2 27.11.2019 19:54
    Highlight Highlight Finde der Typ am Notruf hat richtig reagiert. Er hat eine Vorschrift wie er zu arbeiten hat und es ist nicht die Pflicht dieser Leute das sie sofort jeden Arsch von vorgesetzten anhand eines mühseligen Dialekt identifizieren können.

    Der Notruf ist dazu da ein unmittelbares Problem zu lösen und da heisst es "dienst nach vorschrift" und dieser Vorgesetzte sollte das ebenso wissen.

    Ich hoffe der verliert seinen Posten, Fähig scheint was anderes zu sein.
    • Pafeld 27.11.2019 21:06
      Highlight Highlight Da kann ja jeder anrufen und behaupten, er sei einer der 53 Stellvertreter der Schlafgemachwächter des Bundespräsidenten. Sorry, unprofessioneller geht ja wohl kaum.
  • Gzuz187ers 27.11.2019 19:54
    Highlight Highlight Ösis und Bullen, eine teuflische Mischung. Wie kann sich jemand nur für so wichtig halten.
  • Error 404 27.11.2019 19:47
    Highlight Highlight Wieviele Biere zu viel waren das beim (Ex-)Landespolizeidirektor Stellvertreter Alexander Gaisch? Ich vermute eine Menge bei der Arroganz 😂
    • Anded 27.11.2019 19:56
      Highlight Highlight Oder ein Snickers zu wenig gegessen.
    • Bruno Zehr 27.11.2019 20:28
      Highlight Highlight Bier?!...
    • Der Kritiker 28.11.2019 07:04
      Highlight Highlight Bier macht nicht arrogant, Bier macht gesellig!
  • jjjj 27.11.2019 19:47
    Highlight Highlight Meanwhile in Austria...

    sie lieben ihre Titel und Hierarchien. KuK ist halt doch noch nicht so lange vorbei...
    • 's all good, man! 27.11.2019 20:07
      Highlight Highlight Das lieben sie wirklich... Die haben diesbezüglich echt einen Schaden.

      Hatte mal in meinem alten Job längere Korrespondenz mit einem Grafen von und zu Wasweissichwas, wir haben den konsequent einfach mit «Sehr geehrter Herr von XY» angeschrieben. Dann hat der uns tatsächlich angerufen und nach einer Erklärung verlangt, warum wir immer seinen Namen verhunzen würden. Er sei mit Herr Graf Fürst von Soundso anzusprechen! Wir nur so: «das tut uns leid, aber das ist nur ein Titel und keine Anrede.» Der hat nix mehr gesagt.

      😂
    • cal1ban 27.11.2019 21:27
      Highlight Highlight @'s all good, man! Doch das kann sehr wohl sein Nachname sein. Nehmen wir den Herrn Prinz von Preussen, der kürzlich negativ aufgefallen ist. In einem Interview gab er an, in seinem Pass stehe beim Nachname Prinz von Preussen. Keine Angst, nur weil die adligen Nachfahren keine "normalen" Nachnamen tragen, kommt die Monarchie und Leibeigenschaft nicht zurück.
    • Samurai Gra 27.11.2019 22:36
      Highlight Highlight @cal1ban: Österreich hat das glaubs wesentlich schärfer gehandhabt.

      Lange Zeit durften die Habsburger, anders als die Hohenzollern in Deutschland, gar keinen Fuss auf Österreich setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 27.11.2019 19:46
    Highlight Highlight “Wadln vire richtn” heisst wohl “Waden nach vorn richten” und bedeutet mutmasslich “zurechtweisen”. Mit “jemandem Beine machen” haben wir ja einen verwandten Ausdruck.
    • bruuslii 27.11.2019 23:13
      Highlight Highlight machst es recht kriegst a watschn, machst es schlecht kriagst a watschen, weil des das leben des ist ungerecht...
      Play Icon
    • OvoBärn 27.11.2019 23:57
      Highlight Highlight Also wenn meine Waden nach vorne gerichtet sind, dann ruf ich den Notruf an 😂😂 Die Waden wieder richten triffts wohl eher, wobei ich auch kein Experte bin. Aber mit zurechtweisen liegst Du sicher richtig 🙂
    • Onkel Jenny 28.11.2019 12:27
      Highlight Highlight @OvoBärn: Da hat der Kronrod schon recht. Das ist die wörtliche Übersetzung und die Bedeutung hat er auch gut erfasst. Wobei "zurechtweisen" noch etwas milde ausgedrückt ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bau Mol Ain 27.11.2019 19:43
    Highlight Highlight Was hams gsagt?
    Nix hams Gsagt, Raus gschmisse hams mi...
    • PeteZahad 27.11.2019 23:30
      Highlight Highlight Leider ein bayrischer Klassiker und somit aus Deutschland ...
    • Bau Mol Ain 28.11.2019 07:14
      Highlight Highlight Ok, Sorry- Ich habe das immer mit Astereich verbunden.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.11.2019 15:12
      Highlight Highlight Uuuuuuuuuuuuhhh
      Ganz gefährlich.
      Ich hab mal einem Ösi und einem Bayer gesagt, dass sie sich wegen des Dialekt gut verstehen müssten.
      Das Ergebnis war ein einstündige Vortrag über die wichtigsten Unterschiede und Feinheiten von Österreichisch und Bayrisch. 😂
      Kommt gar nicht gut an und hat mich sehr viel Bier gekostet.
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