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Gewaltige Explosion erschüttert Tianjin +++ Feuer mittlerweile unter Kontrolle +++ 44 Tote +++ Opferzahl steigt



Mehrere Stunden nach den gewaltigen Explosionen auf dem Hafengelände in der chinesischen Hafenstadt Tianjin ist die Zahl der Todesopfer auf 50 gestiegen. Über 700 Menschen wurden verletzt. Laut Staatsmedien ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht.

32 der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand, wie Zeitung «People's Daily» am Donnerstag berichtete. Laut dem Staatssender CCTV wurde die Feuerwehr der nordostchinesischen Stadt am Mittwochabend wegen eines Feuers in ein Hafenlager mit gefährlichen Chemikalien gerufen.

Nachdem die Retter eingetroffen waren, kam es zu mindestens zwei schweren Explosionen. Diese waren so stark, dass sie vom nationalen Erdbebenzentrum registriert wurden. 100 Löschfahrzeuge seien im Einsatz. Zwei Feuerwehrleute würden vermisst.

epa04881609 Plumes of smoke after a huge explosion rocked the port city of Tianjin, China, 13 August 2015. At least seven people were killed in a massive explosion that rocked Tianjin, a major port city in north-eastern China, according to local reports. Between 300 and 400 people were injured. Two firefighters were missing, state television says.  EPA/STRINGER

Die Explosion hatte einen Grossbrand ausgelöst. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Satelliten-Aufnahme

Zahlreiche Amateur-Videos zeigen die Explosion. Und selbst auf der Infrarot-Aufnahme eines Wetter-Satelliten im All ist der Knall zu erkennen (ganz unten).

Explosion von Erdbebendienst registriert

Auf Videos in sozialen Netzwerken war ein gewaltiger, pilzförmiger Feuerball zu sehen. Auch Fotos von blutverschmierten Menschen, die auf der Strasse lagen und Fotos von beschädigten Gebäuden wurden in sozialen Netzwerken gepostet.

Andere Bilder zeigten eine riesige Rauchwolke, die über dem Hafenareal der Stadt aufstieg. Augenzeugen berichteten Staatsmedien von einer heftigen Druckwelle nach der Explosion, die zahlreiche Fenster zerstörte und Türen aus den Angeln riss. Zahlreiche Menschen seien durch Glasscherben und andere umherfliegende Teile verletzt worden.

Die Polizei in Tianjin teilte mit, die erste Explosion habe sich in einem Lagerhaus für gefährliche Güter ereignet. Laut Staatsmedien werde das Management der Firma von der Polizei verhört. Staatsmedien berichteten, Hunderte Menschen hätten sich zum Blutspenden gemeldet. Tianjin hat mehr als 10 Millionen Einwohner und ist eine bedeutende Hafenstadt östlich von Peking.

(sda/dpa)

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