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Deutsche Bahn plant Ausbau der internationalen Zugverbindungen in Europa

epa11991869 A Deutsche Bahn (DB) ICE train departs Berlin Central Station in Berlin, Germany, 27 March 2025. The Deutsche Bahn AG held its annual results press conference on 27 March 2025. EPA/CLEMENS ...
Bald mehr Züge der Deutschen Bahn in der Schweiz? Das Bahnunternehmen plant einen Ausbau.Bild: keystone

Paris, Amsterdam und Zürich: Deutsche Bahn will Angebot in Europa ausbauen

08.05.2026, 07:1908.05.2026, 07:19

Die Deutsche Bahn verzeichnet wachsende Fahrgastzahlen im Europaverkehr und will mit neuen Verbindungen mehr Kunden gewinnen. Unter anderem sind Verbindungen nach Paris, Amsterdam und Zürich geplant.

«Im vergangenen Jahr waren 25 von rund 140 Millionen Kunden im Fernverkehr der Deutschen Bahn im grenzüberschreitenden Verkehr unterwegs, das sind 30 Prozent mehr als 2019», sagte Fernverkehrsvorstand Michael Peterson der deutschen Nachrichtenagentur DPA in Frankfurt. «Dieses Jahr soll die Zahl erneut leicht steigen und in den Folgejahren mit mehr Europaverbindungen stark wachsen.»

Nach Angaben der Bahn sind die Passagierzahlen 2025 auf mehreren Verbindungen stark gestiegen, darunter München – Zürich mit 27 Prozent zum Vorjahr. Auch die Strecken von Frankfurt nach Paris (plus 22 Prozent) und von Köln nach Brüssel (plus 16 Prozent) legten zu. (leo/sda/dpa)

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«Eigentlich sind wir überfordert» – Russland-Experte zum hybriden Krieg
In den letzten Monaten sichteten europäische Staaten immer wieder ausländische Drohnen in ihrem Luftraum. Die Vermutung: Sie kommen aus Russland. Warum der Kreml auf Drohnen setzt und ob seine Einmischung in den aktuellen Abstimmungskampf hybride Kriegsführung ist, sagt Russland-Experte Jeronim Perovic.
Seitdem man am Leipziger Flughafen eine Drohne gefunden hat, mit welcher Russland gemäss Bundeskanzler Friedrich Merz einen Angriff auf Deutschland geplant haben soll, scheinen die Mikro-Aggressionen des Kremls auf europäische Länder zuzunehmen. Manche Fachleute befürchten, dass Russland die Angst vor einem Angriff auf Nato-Staaten verliert. Sie auch?
Jeronim Perovic:
Solche Provokationen sind nichts Neues. Der Kreml verfolgt damit das Ziel, den Westen beschäftigt zu halten und auszutesten, wie weit er gehen kann. An einer direkten militärischen Konfrontation mit der Nato hat Putin jedoch kein Interesse. Das wäre ein potenziell grosser Krieg mit völlig unsicherem Ausgang, zumal Russland militärisch in der Ukraine festgefahren ist. Viele Russinnen und Russen wollen sich nicht mit dem Krieg in der Ukraine beschäftigen, solange sie nicht unmittelbar davon betroffen sind. Eine Massenmobilisierung wäre dagegen unpopulär, und das will Putin möglichst verhindern.
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