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Thüringen: AfD-Chef Höcke will Ministerpräsident werden



epa08218460 Alternative for Germany party (AfD) faction chairman in the regional parliament of Thuringia Bjoern Hoecke speaks during a election campaign of the regional party AfD in Kulmbach, Germany, 14 February 2020. The AfD-Kreisverband Kulmbach has invited Bjoern Hoecke for its local election campaign.  EPA/RONALD WITTEK

Björn Höcke Bild: EPA

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) im ostdeutschen Bundesland Thüringen schickt ihren Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke in die Ministerpräsidentenwahl am 4. März. Das teilte die AfD-Fraktion am Montag in Erfurt mit.

Höcke tritt damit gegen den Linke-Politiker und ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow an. Bei der Ministerpräsidentenwahl vor einem Monat, die für ein politisches Beben in Thüringen und Deutschland sorgte, hatte die AfD einen eigenen Kandidaten aufgestellt, den sie im entscheidenden dritten Wahlgang jedoch nicht wählte.

Sie votierte stattdessen geschlossen für den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich, der so mit einer Stimme mehr als Ramelow Ministerpräsident wurde. Kemmerich trat nach wenigen Tagen zurück. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tag ohne Sonne 02.03.2020 16:29
    Highlight Highlight Krass ist, das wie in den 1930ern. Die Leute nicht trotz sondern wegen der Hetze solche Leute Wählen!
    In den 1930 gab es einen Prozess der ganz klar aufzeigte das die NSDAP Gewaltbereit ist und Tote in Kauf nahm. Der Parteiführer der NSDAP kam damals beim Prozess eines SA Sturm auf eine "Linke" Veranstaltung mit mehreren Toten bei den "Linken" in den Zeugenstand. Der Parteiführer wurde vom Staatsanwalt demaskiert! das die Gewalt gegen andersdenkende Tolleriert und sogar von der parteileitung gefördert wurde!
    hat das der NSDAP geschadet? Nein! Die Fans fanden die trotzdem oder wegen, Super!

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