International
Deutschland

So wütend reagiert Linken-Vorsitzende auf die Wahl von Kemmerich in Thüringen

So wütend reagiert Linken-Vorsitzende auf die Wahl in Thüringen

05.02.2020, 18:1005.02.2020, 22:10

Das war ein Paukenschlag! Am Mittwochmittag wurde FDP-Kandidat Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt.

Wider alle Erwartungen setzte er sich gegen Linken-Politiker Bodo Ramelow, den bisherigen Ministerpräsidenten, durch. Brisant: Er ist der erste Regierungschef, der mit den Stimmen der AfD den Sieg bei einer Landtagswahl errung. Ein absoluter Tabubruch, wie viele Stimmen aus Politik und Gesellschaft am Mittwoch befanden.

Überraschend ist Kemmerichs Sieg vor allem auch, weil es die FDP bei der Landtagswahl nur denkbar knapp in den thüringischen Landtag geschafft hat – die Partei hält von 90 möglichen gerade mal fünf Sitze.

Linken-Chefin sichtlich erbost

Die Wahl von Kemmerich stieß auf Mittwoch auf Unmut, Wut Entsetzen – auch bei Susanne Hennig-Wellsow, die Landesvorsitzende der Linke in Thüringen. In einem Video ist zu sehen, wie sie dem neugewählten Ministerpräsidenten einen Blumenstrauß zur Gratulation nicht überreicht – sondern vor die Füße schmeißt.

Kemmerich kann nicht anders, als auf die Blumen vor ihm zu starren. Ein Bild zeigt ihn, wie er mit gesenktem Kopf nach unten schaut.

In einer anderen Perspektive ist zu sehen, wie sich Hennig-Wellsow wortlos umdreht und geht. Kemmerich steht unterdessen dar, reibt sich die unschlüssig die Hände und schaut stur nach vorn um die nächsten Gratulanten zu empfangen.

(lin)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
27 Afrikanische Filmposter aus den 80ern und 90ern
1 / 29
27 afrikanische Filmposter aus den 80ern und 90ern
«The Spy Who Loved Me» bild: twitter
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Jährlicher Sirenentest in der Schweiz
Video: watson
Papst fordert breiten Dialog über KI – und stichelt gegen Trump
Angesichts zunehmender Ängste vor Künstlicher Intelligenz (KI) hat sich Papst Leo XIV. für einen breiten Dialog mit Tech-Konzernen, Politik und gesellschaftlichen Gruppen ausgesprochen. «Die Sorgen, die viele KI-Experten äussern, müssen ernst genommen werden», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Heimflug von seinem Frankreich-Besuch nach Rom. «Das ist ein Problem, zu dem wir uns zusammensetzen und reden müssen.»
Zur Story