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Auch Vater des getöteten Babys unter Amok-Opfern von Trier



epa08856443 People stand mourning in front of burning candles at Porta Nigra in the aftermath of a fatal incident in Trier, Germany, 02 December 2020. According to reports, five people died, including a two-month-old baby, and at least 15 were injured after a car plowed into pedestrians in Trier on 01 December. Police arrested the driver, a 51-year-old local man who was found to have drunk a significant amount of alcohol.  EPA/RONALD WITTEK

Grosse Trauer in Trier. Bild: keystone

Der bei der Amokfahrt durch die Innenstadt von Trier getötete 45-jährige Mann war der Vater des neun Wochen alten Mädchens, das durch die Tat ums Leben gekommen ist. Neben der Ehefrau und Mutter des Kindes sei zudem auch ein eineinhalb Jahre alter Sohn der Familie verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei Trier in der Nacht zum Mittwoch mit.

Zuvor hatte sie das Alter des jüngeren Geschwisterkinds fälschlicherweise mit neun Monaten angegeben. «Alle getöteten Opfer waren Menschen aus Trier, die in der vorweihnachtlich geschmückten Trierer Fussgängerzone unterwegs waren», hiess es in der Polizeimitteilung. Insgesamt wurden fünf Menschen getötet und 14 verletzt, mehrere davon schwer.

Die Tat eines 51-Jährigen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg wird von der Staatsanwaltschaft Trier als mehrfacher Mord, Mordversuch und gefährliche Körperverletzung eingestuft. Nach derzeitigem Ermittlungsstand liegen Polizeiangaben zufolge keine Hinweise auf politische oder religiöse Motive des in Trier geborenen Mannes vor. Auch gebe es keinen weiteren Tatort oder Hinweise auf Mittäter oder Komplizen des Festgenommenen. Die Ermittlungen am Tatort seien vorerst abgeschlossen, hiess es, die Fussgängerzone sei geräumt und wieder freigegeben.

Insgesamt waren mehr als 750 Einsatzkräfte von Polizei sowie Hilfs- und Rettungsdiensten aus der Region im Einsatz. Vorbildlich war laut Polizei zudem «das Verhalten vieler Passanten, die sich der Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungsdienste bereits angenommen hatten und Erste Hilfe leisteten». (aeg/sda/dpa)

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