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epa08028754 Joerg Meuthen, Member of the European Parliament (MEP) and Alternative for Germany (AfD) party co-leader, looks on before the vote of Members of the European Parliament on her college of commissioners at the European Parliament in Strasbourg, France, 27 November 2019.  EPA/PATRICK SEEGER

Gut zuhören! Hat Jörg Meuthen bald noch mehr zu sagen? Bild: EPA

AfD-Parteitag: Dem internen Machtgefüge der AfD droht der Kollaps

Lange Zeit galt der Bundesvorstand der AfD als die Schaltstelle der Partei, um die Rechtsradikalen einzuhegen. Das scheint vorbei. Höckes «Flügel» könnte auf dem Parteitag übernehmen.

Jonas Mueller-Töwe / t-online



Ein Artikel von

T-Online

In der AfD entbrennt ein Machtkampf um die Nachfolge des Vorsitzenden Alexander Gauland und die Neubesetzung der Vorstandsposten. Gauland hatte angekündigt, beim Parteitag am Wochenende eigentlich nicht mehr kandidieren zu wollen. Vorstandsintern, so hiess es in Medienberichten, einigte man sich auf den Görlitzer Abgeordneten Tino Chrupalla als Thronerben. Er hat, wie Gauland, die Unterstützung des mächtigen rechtsradikalen Flügels der Partei, ohne offiziell als Vertreter desselben zu gelten. Ohne den «Flügel» um Höcke, so die begründete Erwartung, wird sich ein Kandidat wohl nicht durchsetzen können.

epa07992378 Co-chairman of the German right-wing Alternative for Germany (AfD) party Alexander Gauland (R) attends with Stephan Brandner (L) of AfD a press conference after the meeting of the Legal Affairs Committee of the Bundestag, in Berlin, Germany, 13 November 2019. The Committee on Legal Affairs of the Bundestag wants to relieve its chairman Stephan Brandner of the office. The AfD politician from Thuringia had provoked outrage with his reactions to the terrorist attack in Halle. The Bundestag has officially reprimanded Brandner. Most recently, he vilified the awarding of the Federal Cross of Merit to the AfD-critical German rock singer Udo Lindenberg as a 'Judas rewarding'.  EPA/FELIPE TRUEBA

Tritt wohl ab: Alexander Gauland. Bild: EPA

Die Macht des «Flügels»

Seit Jahren fällt dem Bundesvorstand die Rolle zu, zwischen den Rechtsradikalen in der Partei und den vergleichsweise Moderaten zu vermitteln. Am deutlichsten wurde das, als beim Parteitag vor zwei Jahren der «Flügel» den Berliner Landesvorsitzenden Georg Pazderski als Bundesvorsitzenden verhinderte – und stattdessen fast die heute aus der Partei ausgeschlossene Doris von Sayn-Wittgenstein an die Macht brachte. Gauland sprang ein, vermittelte, wurde Vorsitzender. Sayn-Wittgenstein ist heute, gegen grosse Widerstände, aus der Partei ausgeschlossen, wegen Unterstützung eines rechtsextremen Vereins.

Doch mit Gaulands möglichem Abschied könnte die mühsam austarierte Machtbalance nun kippen. Schon im Laufe des Jahres waren beide Strömungen in den Bundesländern auf Konfrontationskurs zueinander gegangen. In NRW zerfiel der Vorstand des grössten Landesverbandes, in Bayern stufte ein Schiedsgericht den «Flügel» als Konkurrenz zur Partei ein. Höcke hingegen kündigte auf dem «Kyffhäusertreffen» der Strömung an, in die Wahlen zum Bundesvorstand einzugreifen und bestimmte Personalien zu verhindern. Das galt als Drohung gegenüber den Gemässigten.

Höcke meldet Ansprüche an

Nach den erfolgreichen Wahlen in Thüringen ist Höcke nun noch gestärkt – und meldet Ansprüche für den «Flügel» an. Bislang wird er durch Andreas Kalbitz und Frank Pasemann im Vorstand vertreten. Statt der bislang zwei Vertreter im dreizehnköpfigen Vorstand, wolle man zumindest vier, schrieb Höcke auf Facebook. Schliesslich repräsentiere der «Flügel» mindestens ein Drittel aller Mitglieder. Ausserdem müsse einer der beiden Vorsitzenden ein ostdeutscher Kandidat sein. Das kann als Hinweis auf die aus seiner Sicht wohl notwendige Wahl Chrupallas gewertet werden – und als Absage gegenüber anderen Kandidaten, die ihm zufolge wegen «ihrer politischen Egomanik und Unduldsamkeit» nicht ins oberste Führungsgremium der Partei gehören.

Denn während Parteispitze und «Flügel» sich offenbar hinter den Kulissen auf eine Doppelspitze Chrupallas mit dem derzeitigen Co-Vorsitzenden Jörg Meuthen geeinigt zu haben schienen, streben nun andere aussichtsreiche Kandidaten ebenfalls das höchste Parteiamt an. Als einer der gefährlichsten Konkurrenten Chrupallas gilt der Berliner Bundestagsabgeordnete Gottfried Curio. Er erschüttert immer wieder mit rhetorisch geschickten, aber scharfen und skandalträchtigen Reden den Bundestag. Er ist deswegen ausserhalb der Partei relativ bekannt. Auch er gilt als dem «Flügel» verbunden.

Muss Meuthen um sein Amt fürchten?

Kommt es also zum Showdown zwischen dem vermittelnden Chrupalla und dem schärfer auftretenden Curio? Oder wird auch Meuthen von den Querelen in Mitleidenschaft gezogen und büsst möglicherweise sein Vorstandsamt ein? Übernimmt der «Flügel» komplett?

Klar ist: Meuthen geht mit schweren Hypotheken in den Parteitag. Vielen vergleichsweise Gemässigten gilt er schon lange als zu nah am «Flügel», den Radikalen gilt er oft als illoyal. Sein Stimmrecht auf dem Parteitag hat er bereits eingebüsst: Sein baden-württembergischer Kreisverband machte ihn nicht zum Delegierten. Ein Grund dafür soll Meuthens Kritik an AfD-Rechtsaussen Björn Höcke gewesen sein.

epa07956496 Thuringia chairman and top candidate of the Alternative for Germany (AfD) right-wing populist party Bjoern Hoecke during a press conference on the result of the Thuringia state elections in Berlin, Germany, 28 October 2019. The AfD party finished second in Thuringia state elections with 23.4 percent of the total votes, gaining 12.8 percent more than the last time.  EPA/JENS SCHLUETER

AfD-Rechtsflügel Björn Höcke. Bild: EPA

Denn als Höcke auf dem «Kyffhäusertreffen» den Bundesvorstand scharf angriff, Parteifreunde «Feindzeugen» nannte, von denen er in «Antifa-Manier» angegriffen werde – da wurde es vielen in der Partei zu bunt. In einem Appell kritisierten rund hundert teils prominente AfD-Politiker den «exzessiv zur Schau gestellten Personenkult» Höckes. Meuthen teilte die Kritik – und büsste wenig später sein Stimmrecht auf dem Parteitag ein. Er sieht sich nun in seiner Haltung offenbar bestätigt und schliesst eine Co-Spitze mit Höcke aus. «Sie können nicht auf der Kommandobrücke stehen und in zwei Richtungen fahren», sagte Meuthen in der ARD-Talksendung «Maischberger». Das wird ihn erneut Sympathien unter den Radikalen gekostet haben. 

Gauland hält sich Kandidatur offen

Doch auch aufgrund der zahlreichen Spendenaffären wird es Meuthen nicht leicht haben auf dem Parteitag. Mittlerweile hat ein heikler Antrag prominente Unterstützer: Er sieht vor, die Verursacher der vom Bundestag verhängten Strafzahlungen künftig persönlich dafür haften zu lassen. Im Zentrum der Affären stehen unter anderem Jörg Meuthen sowie die Fraktionsvorsitzende Alice Weidel . Werden die dubiosen Wahlkampfhilfen nun zum Werkzeug der parteiinternen Gegner?

Sollte der Machtkampf ausarten, so hält sich Gauland weiter bereit. Verhindern wolle er niemanden, sagte Gauland zwar im Deutschlandfunk. Aber: «Wenn Chrupalla und Meuthen gewählt werden, würde ich es gerne so lassen, wie es geplant war», sagte Gauland dem «Focus». «Ansonsten behalte ich mir eine Kandidatur für den zweiten Sprecherposten vor.“ Damit – so hatte es zunächst den Anschein – will er wohl vor allem Curios erfolgreiche Kandidatur verhindern. »Viele Leute kennen Curio und er hält gute Reden. Die Partei ist anarchisch. Ich weiss nicht, wie es ausgeht." 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Brett-vorm-Kopf 30.11.2019 11:23
    Highlight Highlight Sieht noch einer Parallelen zu den 1930ern als Adolf nach und nach die NSDAP nach seinem Gusto formte mit Personenkult um ihn.
  • pamayer 30.11.2019 08:58
    Highlight Highlight Sollen sich gegenseitig fertigmachen.
  • rodolofo 30.11.2019 08:51
    Highlight Highlight Hahahaa!
    Der "Schimmelpilz des Hasses" zersetzt die "Saat des Hasses", bevor sie richtig aufgehen kann.
  • Schneider Alex 30.11.2019 05:31
    Highlight Highlight „Ich sehe die Etablierung der AfD und die anhaltende demoskopische Schwindsucht bei CDU und SPD als Ausdruck einer allgemeinen Vertrauenskrise, deren Ausmass und Dauerhaftigkeit noch gar nicht überschaut werden kann. Wenn einmal das Vertrauen bröckelt, liest der kritische Bürger dieselben Fakten ganz anders. So können Stimmungsumschwünge entstehen, die ihre Eigengesetzlichkeit entwickeln."(Thilo Sarrazin in Weltwoche 45/2019, 6.11.2019;Th.Sarazzin ist ehemaliger Vorstand der deutschen Bundesbank und Bestsellerautor)
    • ChlyklassSFI 30.11.2019 08:29
      Highlight Highlight Und? Welche Fakten liest man dann anders und wieso?
    • mostlyharmless 30.11.2019 10:38
      Highlight Highlight Und ich sehe die Etablierung der AfD als Folge von propagandistischen Netzwerken, die zum grossen Teil erst nach Sarrazins rechtspopulistischem Geschwurbel entstanden sind, um mit ihren «Fakten» Stimmungsumschwünge zu bewirken.

      Was heisst «Eigengesetzlichkeit»? Bauchipedia?

      Ein Literaturtipp für Herrn Schneider: «Das Netzwerk der neuen Rechten».
    • Satan Claws 30.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Nazis konnten bis auf die NPD ja ideologisch keine andere Partei wählen. Die NPD wurde bis dato nicht verboten weil sie zu unbedeutend ist, ergo sie ist nicht möchtig genug. Deshalb blribt dem gewieften Nazi nir die AfD. Das hat nichts mit den anderen Parteien zu tun, sondern liegt ameinzig an extrem Rechten die sonst nichtvwöhlen gingen. Klar gibt es auch andere Wähler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • djohhny 30.11.2019 04:51
    Highlight Highlight Bernd. Der Mann heisst Bernd Höcke. ;)
    • Crissie 30.11.2019 08:52
      Highlight Highlight Falsch! Er heisst Björn!
      Siehe hier: "Selbst im „heute journal“ des ZDF verplapperte sich Moderatorin Marietta Slomka und nannte den Politiker Bernd. Der falsche Name von Höcke hatte sich wohl schon so stark eingebrannt, dass es kein zurück mehr gab." ( Quelle Merkur.de)
    • rodolofo 30.11.2019 08:52
      Highlight Highlight Zum x-ten Mal:
      Nein. Er heisst Adolf, Adolf Hinkel.
    • the Wanderer 30.11.2019 09:21
      Highlight Highlight kann mich mal jemand darüber aufklären, was es denn mit dem Bernd oder Bijörn Höcke auf sich hat? Ist das einfach ein Running-Gag, den ich nicht verstehe (und der auch in der Heute-Show) immer wieder gebracht wird oder um was geht es da? Bitte lasst mich nicht dumm sterben 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grobo 30.11.2019 02:38
    Highlight Highlight Lasst sie doch streiten :) Wenn diese Partei wegen ihrer internen Querelen untergeht, ist nichts verloren. Also lieber kommentarlos zuschauen, anstatt durch diverse Analysen auch noch zu einer Lösung beitragen.
    • Bert der Geologe 30.11.2019 09:22
      Highlight Highlight Die streiten, wer der neue Führer werden soll, dann wird die Partei "gesäubert". Meine Prognose.
  • Jason84 30.11.2019 02:08
    Highlight Highlight Hoffentlich setzt sich „der Flügel“ durch und die Fratze der AFD wird noch deutlicher sichtbar.
    • Heinzbond 30.11.2019 09:41
      Highlight Highlight Wie noch deutlicher, so mit Lagern und eigenem Sicherheitsdienst? Ist es nicht schon deutlich genug, wo diese Irren hin wollen?
    • goschi 30.11.2019 09:57
      Highlight Highlight Das Problem ist, das wird kaum Wähler kosten...
      Siehe Sachsen- und Thüringen-Wahl, da traten sie offen rechtsradikale auf und mit Höcke als Zugpferd gab's keinerlei Zweifel an der Gesinnung und trotzdem gestiegener Wähleranteil.
  • Andre Buchheim 30.11.2019 01:59
    Highlight Highlight Man kann nur hoffen, daß die AfD an ihren inneren Querelen und Machtkämpfen zugrunde geht. Bernd Höcke hat eben nicht die Qualität eines Adolf Hitler, der die Zerstrittenheit seiner Bewegung nutzte, sich an die Macht zu bringen und auch zu halten.
    Vielleicht bringen diese Ereignisse auch die Menschen zu Vernunft und machen sichtbar, um was es sich bei dieser Partei handelt. Auf daß sie in Massen Wählerstimmen verlieren mögen.
    Unmenschlichkeit sollte nie wieder den politischen Diskurs bestimmen! Das ist KEINE Alternative, sondern der Weg in den Untergang des Abendlandes und der Kultur!
    • Crissie 30.11.2019 08:52
      Highlight Highlight "Björn"
    • nöd ganz. klar #161! 30.11.2019 10:14
      Highlight Highlight „Bernd“!
    • Satan Claws 30.11.2019 14:03
      Highlight Highlight "Björnd"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 30.11.2019 00:34
    Highlight Highlight Höchste Zeit dass sich die Partei teilt. Die AfD bzw. dem moderaten Flügel würde die Spaltung sehr gut tun und ich denke nicht mal, dass dieser Flügel stark an Wählern einbüssen würde -> eher sogar, dass sich einige CDU/CSU Wähler nach der Teilung die Wahl der AfD ins Auge fassen würden. Die AfD ist heute die CDU von vor 20 Jahren. Die CDU ist die SPD von vor 20 Jahren und die SPD ist auf der Suche nach neuer Armut, um einen neuen Grund für das Geldverteilen zu finden. Das politische Gebaren ist stark nach links abgedriftet. Konservative Wähler werden heute teils als Rechtsextrem bezeichnet...
    • rodolofo 30.11.2019 09:00
      Highlight Highlight Ist doch Hitler, was Göbbels!
      "Gemässigt rechtsextrem", was soll DAS denn bitte sein? Ist das ein grauer Wolf, der Lachgas inhaliert hat und jetzt mit kindlich hoher Stimme spricht, als wäre er Micki Maus?
    • Amadeus 30.11.2019 09:05
      Highlight Highlight @P.Silie
      "Das politische Gebaren ist stark nach links abgedriftet."
      Im Gegenteil, rechtspopulistische Parteien haben enorm Zulauf in mehreren europäischen Ländern (z.B. Spanien, Ungarn, Italien, Polen, Finnland etc...)

      "Konservative Wähler werden heute teils als Rechtsextrem bezeichnet..."
      Das ist ihr persönliches Gefühl, welches sie hier verallgemeinern und zur Wahrheit erklären.


    • mostlyharmless 30.11.2019 09:05
      Highlight Highlight Die SPD von vor 20 Jahren = FDP.

      Auf den Rest mag ich vor dem 2. Kaffee gar nicht eingehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TWilli 30.11.2019 00:10
    Highlight Highlight Immerhin haben die Kandidaten alle deutsche Namen
    • Jason84 30.11.2019 02:06
      Highlight Highlight Dies ist einer ihrer Kriterien für ein führendes Parteiamt?
    • PlayaGua 30.11.2019 08:16
      Highlight Highlight Da haben einige die Ironie nicht gecheckt.
    • rodolofo 30.11.2019 09:09
      Highlight Highlight @ PlayaGua
      Da kommen wir wieder zurück auf unsere Diskussion betreffend Humor:
      Es gibt da eine Österreichische Komikerin, die eine gestylte Neonazi-Glamour-Tussi spielt.
      Die sagt Dinge, bei denen uns das Blut gefriert und sich uns die Nackenhaare sträuben, so dass sich die erzeugte Spannung erst lösen kann, wenn wir realisieren, dass das alles ja nur gespielt war! Und jetzt lachen wir erleichtert.
      Aber was wäre, wenn diese Spässe gar nicht gespielt wären und gar nicht ironisch gemeint wären, wenn sich da also Neonazi-Gedankengut einschleichen und salonfähig würde...?
      Dass Schreckckmümpfeliii
  • Beggride 29.11.2019 23:55
    Highlight Highlight Man kann von Gauland halten, was man will, doch er hält die Partei so zusammen, dass der radikale Flügel nicht die Macht übernimmt. Die Frage ist halt nur, ob das so eine nachhaltige Lösung ist oder ob es in ein paar Jahren dann doch noch problematischer werden könnte.

    Der Personenkult um Bernd Höcke lässt erahnen, auf was er und sein Gefolge aus sind. Da wird vermutlich auch das Parteiprogramm ein wenig angepasst werden, falls die mal "an der Macht" sind...
    • reactor 30.11.2019 09:28
      Highlight Highlight Der heisst nicht Bernd.
    • Heinzbond 30.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Doch Bernd!
    • nöd ganz. klar #161! 30.11.2019 10:15
      Highlight Highlight @reactor

      Tut er sehr wohl, lass dich nicht von falschen Fakten der Linksversifften beirren, er heisst definitiv Bernd! Jawoll, Bernd Höcke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Tirador 29.11.2019 23:50
    Highlight Highlight Was hier als Machtkampf zwischen dem "Flügel" und den "Gemässigten" inszeniert wird, ist in Tat und Wahrheit nur die interne Diskussion, wie offen sie ihr rechtsextremes und völkisches Gedankengut zeigen können.
    Der "Flügel" um Höcke fühlt sich stark und sie zeigen ganz offen, was sie denken. Die Anderen halten sich lieber noch bedeckt, setz(t)en aber immer wieder kleine verbale "Ausrutscher" um dem "Flügel" zu zeigen, dass auch sie hinter dem Völkischen stehen.

    Neue Rechte vom Feinsten.
  • El Tirador 29.11.2019 23:37
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso ein Gauland nicht auch zum rechtsradikalen Flügel gerechnet wir. Jemand der stets austestet, wo die Grenzen des Sagbaren zu verordnen sind, sei es dass die NS-Zeit nur ein Vogelschiss in 1000 Jahren deutscher Geschichte war oder dass man auch auf die Leistung deutscher Soldaten im 2. WK stolz sein soll, dessen politischer Versuch eines Geschichtsrevisionismus liegt dann offen auf. Die ganze AfD legt sich bloss das Deckmäntelchen des Bürgerlichen auf...

    Vgl. https://www.nzz.ch/feuilleton/geschichtsrevisionismus-der-afd-liegt-offen-auf-dem-tisch-ld.1523714
  • Füdlifingerfritz 29.11.2019 23:11
    Highlight Highlight Den "Höcke-Flügel" sollte man besser schleunigst stutzen. Würde der Partei mehr als gut tun.
    • mostlyharmless 30.11.2019 10:16
      Highlight Highlight Der Partei vermutlich nicht, aber dem Land sicher.

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