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15-Jährige in Deutschland nach Tötung von dreijährigem Halbbruder festgenommen



epa07978062 German police presence outside an appartment building in Detmold, Germany, 07 November 2019. According to police, a 15-year-old of Polish descent from Detmold stabbed and killed her three-year-old half-brother 06 November. The public prosecutor's office and the criminal investigation department had searched for the girl who was arrested in Lemgo-Brake early morning 07 November.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Die Polizei am Tatort in Detmold. Bild: EPA

Eine 15-Jährige soll in Deutschland ihren drei Jahre alten Halbbruder getötet haben. Die Jugendliche aus dem nordrhein-westfälischen Detmold wurde nach stundenlanger Flucht am Donnerstagvormittag im benachbarten Lemgo festgenommen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein Zeuge habe den entscheidenden Hinweis für die Festnahme gegeben. Der Knabe war nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in der heimischen Wohnung erstochen worden. Es gebe mehrere Stichverletzungen, sagte der Sprecher der Detmolder Staatsanwaltschaft, Christopher Imig, der Nachrichtenagentur DPA. «Es spricht alles für ein Messer.»

Polizei und Staatsanwaltschaft leiteten daraufhin eine Fahndung nach der tatverdächtigen 15-Jährigen ein. Streifenbeamte, Diensthunde und ein Helikopter waren im Einsatz. Zu den Hintergründen der Tat machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Die Leiche solle am Donnerstagvormittag obduziert werden, sagte Imig. Das Ergebnis werde am Mittag erwartet. Bei der Kripo wurde eine 15-köpfige Mordkommission eingerichtet.

Die betroffene Familie sei polnischstämmig, sagte Imig. Die Angehörigen hätten die Leiche am Mittwochabend gegen 21 Uhr in der Wohnung gefunden und die Polizei alarmiert. Sie würden betreut, sagte Imig. Am Morgen nach der Tat war die Polizei mit mehreren Streifenwagen am Tatort, wie ein dpa-Reporter berichtete. (aeg/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 07.11.2019 16:58
    Highlight Highlight Ich wünsche niemandem auf der welt so ein faniliendrama. Denn eltern wünsche ich viel kraft. Sie haben irgendwie beide kinder verloren.
    Ich wüsste ehrlich gesagt nicht ob ich meinem kind jemals wider in die augen sehen könnte nach so einer tat.
  • En Espresso bitte 07.11.2019 11:04
    Highlight Highlight "Die betroffene Familie sei polnischstämmig, sagte Imig."

    Eine Information, die nichts, aber wirklich unter null grad gar nichts, zur Aufklärung dieses tragischen Falles beiträgt. Ausser natürlich ein bizli Ressentiments schüren.

    Der armen Familie mein herzliches Beileid.
    • Unicron 07.11.2019 12:46
      Highlight Highlight Stell dir vor was passiert wäre wenn die Familie einen Tesla besessen hätte...

      Ausländer UND Elektroauto, omg.
    • MrNiceGuy 07.11.2019 12:48
      Highlight Highlight Im Blick wäre das Herz/Blitz Ratio umgekehrt :)
    • L.G. 07.11.2019 13:57
      Highlight Highlight Danke, hab ich mir auch gedacht.
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