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Die Deutschen wollen Mutti: Merkels CDU/CSU bei Umfragen klar vorne



epa05972284 The leader of the German Social Democratic Party (SPD) and candidate for Chancellor, Martin Schulz, addresses the audience during his visit to the Helene-Nathan-Library, in Berlin, Germany, 18 May 2017. Schulz advocated for investing more money in education and discussed with students, parents and teachers the problems and challenges the education system faces.  EPA/FELIPE TRUEBA

Martin Schulz: Das Strohfeuer ist definitiv vorbei. Bild: FELIPE TRUEBA/EPA/KEYSTONE

Die deutschen Sozialdemokraten verlieren nach einer aktuellen Umfrage weiter an Zustimmung - während Christdemokraten und Liberale erstmals eine Mehrheit für eine «schwarz-gelbe» Koalition auf nationaler Ebene hätten, wenn jetzt der Bundestag gewählt würde.

Nach dem am Dienstag veröffentlichten Wahltrend von «stern» und RTL verbessern sich CDU/CSU um einen Punkt auf 39 Prozent, die FDP kann ebenfalls um einen Zähler zulegen und wäre mit 9 Prozent drittstärkste Kraft.

Nach der Wahlniederlage im Bundesland Nordrhein-Westfalen büsst die SPD deutschlandweit weiter an Zustimmung ein und kommt auf 25 Prozent, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und sogar noch leicht unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl 2013.

Damit liegt die SPD 14 Prozentpunkte hinter der CDU/CSU. Bei 8 Prozent stagniert die Linke. Die Grünen und die rechtspopulistische AfD bleiben unverändert bei je 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen betrage 22 Prozent.

Mehrheit hält an Merkel fest

German Chancellor Angela Merkel smiles as she arrives for the weekly cabinet meeting at the Chancellery in Berlin, Germany, Wednesday, May 17, 2017. (AP Photo/Michael Sohn)

Bild: Michael Sohn/AP/KEYSTONE

Eine «schwarz-gelbe» Koalition hatte es in Deutschland auf Bundesebene zuletzt zwischen 2009 und 2013 gegeben. Dann scheiterte die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde, und Bundeskanzlerin Angela Merkel brauchte zum Weiterregieren die SPD.

Bei der Kanzlerpräferenz wird der Abstand zwischen Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz grösser. Im Vergleich zur Vorwoche kann sich Merkel der Umfrage zufolge um einen Prozentpunkt verbessern, während Schulz nochmals zwei verliert.

Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich jetzt 51 Prozent aller Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 22 für Schulz, der damit 29 Punkte hinter der amtierenden Kanzlerin zurückliegt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 23.05.2017 22:59
    Highlight Highlight Jetzt hat die CDU auch in Sachen Feminismus der SPD den Rang abgelaufen und geht wieder mit einer Frau in den Wahlkampf ums Kanzleramt.
    Ausserdem gleicht Merkel dem beliebten Schlagersänger Howard Carpendale.
    Deswegen ist sie unschlagbar.
  • Pirat der dritte 23.05.2017 16:10
    Highlight Highlight Das ist eine sehr gute Entwicklung. Ich könnte den roten Schulze nicht ertragen. Ganz abgesehen davon tut die Stabilität, die Merkel ausstrahlt der Welt gut. Auch wenn sie in gewissen Themen wie zB Griechenland eine äusserst harte Linie hat.
  • Richu 23.05.2017 12:20
    Highlight Highlight Dass watson in vielen Fällen (hauptsächlich in Titeln) Frau Angela Merkel abschätzig "Mutti" nennt, ist doch ein recht tiefes Niveau!

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