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epa07014225 Co-leader of the Alternative for Germany party (AfD) Alexander Gauland speaks during a session of the German parliament 'Bundestag' in Berlin, Germany, 12 September 2018. Members of the German Bundestag gathered to discuss the budget 2019 among other topics.  EPA/HAYOUNG JEON

Alexander Gauland spricht im Bundestag am 12. September 2018. Bild: EPA/EPA

Hier gibt es Parallelen zwischen einer Hitler-Rede und AfD-Gaulands Artikel in der FAZ

Alexander Gauland, Chef der rechtsnationalistischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), hat in einem Zeitungsbeitrag ähnlich argumentiert wie Adolf Hitler in einer Rede von 1933. Das ist die Ansicht zweier Historiker.



Gaulands in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) erschienener Text sei «ganz offensichtlich eng an Hitlers Rede angeschmiegt», sagte der Antisemitismus- und Nationalsozialismus-Forscher Wolfgang Benz dem «Tagesspiegel» vom Mittwoch. Gauland hatte in seinem Gastbeitrag zum Thema Populismus die angebliche Heimatlosigkeit der Eliten angeprangert.

Eine «globalistische Klasse» gebe «kulturell und politisch den Takt vor», schrieb Gauland. Ihre Mitglieder fühlten sich als Weltbürger in einer «abgehobenen Parallelgesellschaft», sie zögen zum Jobwechsel von Berlin nach London oder Singapur um. Die Bindung dieser «neuen Elite» an ihr Heimatland sei schwach. Ihnen gegenüber stünden «diejenigen, für die Heimat noch immer ein Wert an sich ist und die als Erste ihre Heimat verlieren, weil es ihr Milieu ist, in das die Einwanderer strömen».

In der vom «Tagesspiegel» auszugsweise zitierten Rede Hitlers 1933 vor Arbeitern in Berlin-Siemensstadt sagte dieser: «Es ist eine kleine wurzellose internationale Clique, die die Völker gegeneinander hetzt.» Es handele sich um Menschen, die «überall und nirgendwo zu Hause sind, sondern die heute in Berlin leben, morgen genauso in Brüssel sein können, übermorgen in Paris und dann wieder in Prag oder in Wien oder in London».

«Globalistische Klasse»

Der Historiker Benz schreibt im «Tagesspiegel», Gauland habe Hitlers Kritik an der «internationale(n) Clique» für den heutigen Sprachgebrauch modernisiert, indem er sie «globalistische Klasse» nannte. «Nach dieser Methode wird aus den Städten Berlin, Brüssel, Paris, Prag, Wien oder London, zwischen denen die Internationalen bei Hitler hin und her ziehen, bei Gauland Berlin, London und Singapur.»

Es handle sich nicht um ein Plagiat, aber um eine Paraphrase. «Denn nicht der Wortlaut stimmt überein, sondern ‹nur› die vorgetragene Ideologie», schreibt Benz im «Tagesspiegel». Es wirke so, «als habe sich der AfD-Chef den Redetext des Führers von 1933 auf den Schreibtisch gelegt», als er seinen Gastbeitrag schrieb.

Der Historiker Michael Wolffsohn sagte dem «Tagesspiegel»: «Es ist schlimm, dass Gauland seinen gebildeten Anhängern signalisiert, dass er Rede und Duktus Hitlers kennt und dass er die gegen die Juden gerichteten Vorwürfe Hitlers nun auf die Gegner der AfD von heute überträgt.»

Gauland gibt sich ahnungslos

Gaulands Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit habe Methode, sagte Wolffsohn mit Verweis auf dessen Äusserung, Hitler und die Nationalsozialisten seien «nur ein Vogelschiss» in tausend Jahren deutscher Geschichte. Der Historiker warnte zugleich davor, die AfD pauschal als «Nazi-Partei» abzustempeln: «Sie ist es auch, aber nicht nur. Und genau das macht sie so gefährlich.»

Gauland selbst wies die Anschuldigungen zurück. «Ich kenne keine entsprechende Passage von Adolf Hitler», sagte er dem «Tagesspiegel». Sein Gastbeitrag war am vergangenen Samstag in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» in der Rubrik «Fremde Federn» erschienen. (sda/afp)

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 13.10.2018 09:57
    Highlight Highlight Was will Herr Gauland denn machen? Die Moderne abschaffen, in der sogar der gewöhnliche Angestellte mal schnell übers Wochenende nach New-York oder London jetten kann?

    Freilich kennt das Kapital keine Grenzen im Gegensatz zu den Menschen. Aber ist die Lösung noch mehr Grenzen für Menschen aufzustellen?
    Dass sich einigeln wollen inmitten der Mobilmachung der Moderne ist ein nachvollziehbarer Abwehrreflex - aber eine Lösung der anstehenden Aufgaben sieht anders aus.
    2 1 Melden
  • mrbios 12.10.2018 12:18
    Highlight Highlight Vielleich wäre es gut sich darauf zu besinnen was den NS ausgemacht hat. Es war die Ermordung und Verfolgung von Juden, politischen Gegner, Behinderten usw. Menschen haben sich in der Geschichte schon immer gegen Eliten aufgelehnt. Das hat in erster Linie nichts mit dem NS zu tun. Im "besten" Fall könnte dies als Verschwörungstheorie gewertet werden. Man kann aber natürlich auch alle Städte abbreissen, welche AH mals schön bezeichnet hat.
    3 5 Melden
    • Fabio74 13.10.2018 15:08
      Highlight Highlight falsch. Verharmlos und Geschichtsfälschung kommen mir in den Sinn.
      Die Nazizeit baut auf dem Antisemitismus aus dem 19. Jahrhundert auf. Die Juden waren das was die Eliten heute sind. Die Sündenböcke für alles was nicht so lief. Die Sündenböcke am verlorenen 1. WK weil offiziell die Armee nicht kapituliert hat. Die Sündenböcke weil der KAiser abdanken musste, die Sündenböcke für die harten Bedingungen der Versailler Verträge
      4 2 Melden
    • Fabio74 13.10.2018 15:11
      Highlight Highlight Teil2 Die schwache auf dem rechten Auge blinde Weimarer Republik liess SA-Horden morden ohne wirklich einzuschreiten. Alles was nicht ins völkische Weltbild. Linke, Juden, Schwule, Ausländer, Slawen, all jene die es wagten gegen die Nazis aufzumucken.
      Die Verfolgung fing nach der Machtergreifung von 1933 an.
      Es täte gut daran sich weiterzubilden wann der Faschismus anfing in Italien noch vorher und wie ein Schritt dem nächsten folgte und wo es endetete.
      bevor man die Grausamkeiten verharmlost und den Gauleiter hier schön redet
      3 2 Melden
  • Rabbi Jussuf 11.10.2018 15:00
    Highlight Highlight Wolfgang Benz ist doch bereits einschlägig bekannt für seine überkandidelten Vermutungen, die er dann als Fakten präsentiert.

    Gauland hat doch eher vom linken! Tagesspiegel übernommen als bei Hitler abgeschrieben. Link dazu siehe unten bei poga.
    Wundert mich, dass sogar Wolffsohn dem Benz auf den Leim geht.
    9 6 Melden
    • Maracuja 12.10.2018 06:46
      Highlight Highlight Und wie willst du die Tatsache verharmlosen, dass ein AfD-Vertreter bei einer Veranstaltung der Pnos auftritt?
      6 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.10.2018 09:21
      Highlight Highlight Maracuja
      Warum dieser Whataboutism? Du hast doch sonst einen kühlen Kopf.

      Dass die AfD ihren Stall ausmisten muss, sagen einige ihrer Vertreter ja selber. Das hat aber nichts damit zu tun, dass Benz in seinem Artikel herumfantasiert - wie so oft.
      6 2 Melden
    • Maracuja 12.10.2018 13:07
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Dass die AfD ihren Stall ausmisten muss, sagen einige ihrer Vertreter ja selber.

      Die denken doch nicht daran ihren Stall auszumisten, im Gegenteil, den Stall verlassen diejenigen, welche die immer offensichtlichere Nähe zum Rechtsextremismus nicht mittragen wollen. „Cool bleiben“ kann ich angesichts der Entwicklung in Europa nicht, Rechtsextremismus bedeutet Lebensgefahr für meine Familie. Wenn ich Puzzlesteine zusammenfüge, hat das aber nichts mit Whataboutismus zu tun: das aus diesen Teilen entstehende hässliche Bild hilft Gaulands Text richtig einzuordnen.
      6 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • E7#9 11.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Finde ich jetzt sehr gesucht. Und wer sucht, der findet. Auch andere (wie Kennedy) haben, egal ob es nun wahr ist oder nicht, von einer kleinen Gruppe (DeepState oder Schattenmacht) gesprochen, welche die Fäden in der Hand hat und global operiert. Nur hat man da keine Parallelen zu Hitler gesucht.
    18 5 Melden
  • LeChef 11.10.2018 07:34
    Highlight Highlight Ist ein Argument automatisch entkräftet, weil Hitler es auch vorgebracht hat..?
    16 11 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Ja! Unbedingt!
      6 9 Melden
  • mrbios 11.10.2018 00:35
    Highlight Highlight Der Duktus von Hitler ist mir bei Gauland sofort aufgefallen. Wenn ich Gauland durch Hitler ersetze ist Gauland Hitler und Hitler Gauland. Sozusagen das Gleiche.
    8 15 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Richtig!
      5 8 Melden
  • kafifertig 10.10.2018 23:03
    Highlight Highlight Lächerlich.
    Man findet in jeder Rede, die je geschrieben wurde, Parallelen mit einer Rede Hitlers.
    19 11 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:12
      Highlight Highlight Nein und nochmals nein! Einzelne Worte, ja, nicht aber der gesamte Duktus einer Rede, die ist bei Hitler immer mörderisch! Falls du aber seine Reden mit der Bibel vergleichst, dann liegt du richtig. Denn dort ist auch immer nur von Verdammnis, Tod und Mord und ewigen Klagen und kreuzigen und gutem und schlechten Volk die Rede.
      4 11 Melden
    • kafifertig 13.10.2018 14:21
      Highlight Highlight @Sophia,
      Wer sagt, dass man einzig den Duktus einer Rede mit einer anderen Vergleichen soll?
      Vergleiche haben doch immer etwas beliebiges, weil es stets viele Ähnlichkeiten gibt, ganz egal was man vergleicht.
      1 4 Melden
    • Fabio74 13.10.2018 15:19
      Highlight Highlight @sophia Sollte doch ein Herz werden. Sorry
      Danke fürs Dagegen halten
      3 2 Melden
  • Platon 10.10.2018 22:22
    Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass die Parallelen wenig überraschen, beschreibt Gauland tatsächlich ein wenig die Situation, in der wir uns befinden. Auf der einen Seite gibt es die Schweizermacher, die sich irgendwo verloren fühlen, während es auf der anderen Seite eine meist urbane Bevölkerungsschicht (keine Eliten!) gibt, die die Vorzüge unserer Zeit zu schätzen wissen. Wir befinden uns in einem Kulturkampf. Die Frage die sich mir stellt ist jedoch, wann die SVP und AFD Wähler begreifen, dass das Grosskapital, das sie mit ihrer Wahl unterstützen, der grösste Freund dieser Globalisierung ist?
    13 3 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:15
      Highlight Highlight Nur eine Randbemerkung: Das Grosskapital kommt ohne diese AfD, SVP und den Trumpismus viel besser zu Rande, die können auf diese Schlagwortproduzenten gut verzichten.
      1 7 Melden
    • Platon 11.10.2018 20:43
      Highlight Highlight @Sophia
      Bist du dir sicher? Sie machen gerade in der CH SEHR viel aus!
      2 3 Melden
    • bebby 12.10.2018 21:03
      Highlight Highlight Die SVP betreibt letztlich ein Ablenkungsmanöver: alle Schuld den Ausländern zuschieben, anstatt zu erklären, dass die Globalisierungsgewinner eben nicht so gerne teilen und deshalb ihre Steuern möglicht minimieren. Die Aermeren sollen gegen Ausländer demonstrieren anstatt vor der Villa des Patrons für mehr Lohn.
      5 2 Melden
  • Thadic 10.10.2018 21:29
    Highlight Highlight Ich verabscheue Nationalismus zu tiefst. Dennoch finde ich die Kritik an Menschen die überall und nirgends zu Hause sind, angebracht. Das ist doch das Rezept vieler Populisten: ein Kern Wahrheit der Missbraucht wird um gegen Gruppen jeglicher Art zu hetzen.
    4 10 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:21
      Highlight Highlight Was hat du gegen Menschen, die nirgendwo zu Hause sind? Übrigens ist doch noch lange nicht gesagt, dass Weltenbummler, so will ich die Menschen mal nennen, die immer unterwegs sind, sich nicht doch irgendwo zu Hause fühlen. Was der Gauland meint, sind keine deutschen Touristen, sondern Flüchtlinge aus Krisengebieten, Menschen in Not, die nicht freiwillig in der Welt herumreisen, so wie er das selbst tut. Dem Gauland geht man eben schnell auf den Leim! Aufgepasst!
      2 7 Melden
    • Thadic 11.10.2018 20:13
      Highlight Highlight @Sophia: Extrem wie man missverstanden werden kann: 1. ich fühle mich selber nirgends wirklich daheim, da ich in zwei verschiedenen Ländern aufgewachsen bin.
      2.trotzdem setze ich mich ein für meinen aktuellen Wohnort (Lokalpolitik) ein. 3.in meinem Geschäft habe ich mit Manager zu tun die sich dafür einsetzen ihren persönlichen Erfolg zu erreichen nicht aber das ganze sehen. 4 ich verabscheue solche Menschen wie Gauland. 5 Er kommt an weil es tatsächlich Politiker gibt, die zum Beispiel für die Aufnahme von Flüchtlingen sind, dann aber nicht die Mittel bereitstellen für Integrationshilfe.
      1 3 Melden
  • Sir Konterbier 10.10.2018 20:09
    Highlight Highlight Obwohl ich sein Argument unnötig finde, so kann ich es doch irgendwie nachvollziehen. Vermutlich denken viele Leute so sonst würde er nicht gewählt.

    Würde mich jetzt mal eher zu der von ihm beschimpften „Elite“ Zählen aber ich finde das muss man ernst nehmen.

    Politik in der Demokratie ist nunmal oft nicht richtig oder falsch, sondern die einen Leute gewichten Wirtschaft oder Naturschutz höher und andere halt den Schutz der Heimat, egal ob die Argumente nun Sinn machen oder nicht. Bitte einfach mit Argumenten dagegen ankämpfen und nicht mit Hitler-Diffamierungen.
    11 3 Melden
    • Echo der Zeit 11.10.2018 13:20
      Highlight Highlight Nur Bietet Gauland nur Hetze und keine Lösungen.
      10 10 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:26
      Highlight Highlight Da hast du vollkommen Recht, Echo! Seine Herumstreunende Menschen sind arme Schlucker, die Kriesengebieten, aus Kriegsgebieten und aus von grässlichen Diktaturen fliehen. Das muss man sich immer vor Augen halten, er hat nur diese armen Menschen im Blick und treu nach der Devise des Habenden und Starken geht es auf die Kleinen und Schwachen, ganz gleich, wie er das formuliert. Er ist ein Faschist im Seidenhemd! Bitte geht diesem Volksverhetzer nicht auf den Leim, er hat ebenso wenig Gutes an sich wie AH.
      6 6 Melden
    • Fabio74 13.10.2018 15:22
      Highlight Highlight 1. die AfD liefert keine Lösungen sondern Polemiken und schürt Hass. Ansonsten gäbe es ja nichts zu holen
      2. Argumente sind nett aber wo Betonmauern stehen schwierig. Parallelen zur SVP sind da vorhanden.
      3. Politik die auf Ausgrenzung, auf Hass, auf Vorverurteilungen basieren, sind antidemokratisch und gehören hier nicht hin
      3 0 Melden
  • zombie woof 10.10.2018 19:49
    Highlight Highlight Gauland, ein schlecht gekleideter, hinterhältiger, ganz rechts angesiedelter Brandstifter
    12 16 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:27
      Highlight Highlight Völlig richtig, zombie!
      7 7 Melden
  • poga 10.10.2018 19:38
    Highlight Highlight https://www.tagesspiegel.de/politik/die-globale-klasse-eine-andere-welt-ist-moeglich-aber-als-drohung/14737914.html

    https://twitter.com/PhilipPlickert/status/1049955371878633472


    Kann sich jeder selber ein Bild davon machen.
    3 0 Melden
  • Maracuja 10.10.2018 19:32
    Highlight Highlight <Gauland selbst wies die Anschuldigungen zurück. «Ich kenne keine entsprechende Passage von Adolf Hitler»>

    Wenn die Ähnlichkeit der Texte tatsächlich dem reinen Zufall zu verdanken ist, beweist das doch eindrücklich, dass Gauland ähnlich tickt wie dieser Massenmörder. Die geistige Verwandschaft zu diesem Schwerverbrecher offenbart sich somit klar und deutlich, ob er nun abgeschrieben hat oder nicht.
    9 13 Melden
    • E7#9 11.10.2018 11:17
      Highlight Highlight Ja genau. Und wieso nicht gleich „die Überschneidung dieser zwei Textpassagen beweist, dass Gauland am liebsten einen Weltkrieg vom Zaun brechen und 6 Mio. Juden umbringen würde“?
      13 4 Melden
    • Maracuja 11.10.2018 14:37
      Highlight Highlight @E7#9

      Nein, weder die Textpassage noch sonstige Äusserungen von Gauland lassen solche Schlüsse zu, sie offenbaren nur in relevanten Punkten ein ähnliches Gedankengut. Wie Gauland dieses Gedankengut durchsetzen möchte, ist nicht bekannt (zurzeit hält er sich ja an den demokratischen Weg). Ich hoffe, er bekommt auch nie Gelegenheit dazu.

      6 4 Melden
    • Sophia 11.10.2018 16:38
      Highlight Highlight Auch Hitler hat die Macht auf legalem Weg errungen! Es ist albern, zu glauben, der Gauland mache alles genau wie Hitler, käme er an die Macht, was Gott verhüte, aber er ist ein Faschist, das heisst doch noch lange nicht, dass er irgendwen vergasen möchte.
      Aber von Meinungsfreiheit, Toleranz, internationaler Zusammenarbeit, von europäischen Grundwerten, kurz von Menschenrechten, usw. würde er uns gründlich befreien. Und glaube niemand, seine Politik sei wirtschaftfreundlich, das Gegenteil ist der Fall, er würde die Wirtschaft ebenso wie Trump und Erdogan ruinieren. Er taugt nichts!
      6 5 Melden
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