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SPD fällt in Deutschland wieder zurück



Der Aufschwung der deutschen Sozialdemokraten in den Umfragen scheint schon wieder beendet zu sein. Wie bereits die Forschungsgruppe Wahlen registriert auch das Forsa-Institut ein abermaliges Zurückfallen der SPD.

Nach dem am Montag veröffentlichten «Trendbarometer» von RTL und n-tv verliert die Partei gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt und liegt jetzt bei 16 Prozent. In der Woche zuvor hatte die SPD nach ihrer Kurskorrektur in der Sozialpolitik zwei Prozentpunkte zulegen können.

Im ZDF-«Politbarometer» der Forschungsgruppe Wahlen war sie zuvor von 16 auf 15 Prozent zurückgefallen, während das Emnid-Institut sie noch stabil bei 19 Prozent gesehen hatte. Die Union (CDU/CSU) gewinnt bei Forsa einen Punkt hinzu und kommt auf 30 Prozent («Politbarometer»: 31/plus 1).

Die Grünen verlieren bei Forsa einen Punkt, sind mit 20 Prozent aber stabil zweitstärkste Partei. Die FDP kommt auf 9 (minus 1), die Linke auf 7 (plus eins) Prozent. Die AfD verharrt bei 12 Prozent.

Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die SPD mit 20.5 Prozent ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis erzielt. Deshalb war die Fortsetzung der Koalition mit den Christdemokraten unter Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Partei hoch umstritten. 20 Jahre zuvor hatte der Stimmenanteil der SPD in Deutschland auf Bundesebene noch rund 40 Prozent erreicht. (aeg/sda/dpa)

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