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Drogengangster in Mexiko vor laufender Kamera erschossen



Ein mutmasslicher Drogengangster ist am Freitagabend in Mexiko vor laufender Kamera erschossen worden. Der Mann wurde in der Verbrechenshochburg Ciudad Juárez gerade von einem US-Journalisten des Senders National Geographic interviewt, als bewaffnete Mitglieder einer Drogengang das Feuer eröffneten.

epa07799981 View of the US city of El Paso in the background and in the front the suburbs of Ciudad Juarez, Mexico, 26 August 2019.  EPA/Luis Torres

Ciudad Juárez, eine der gefährlichsten Städte der Welt. Bild: EPA

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Chihuahua vom Samstag (Ortszeit) wurde auch der Journalist von einer Kugel ins Bein getroffen. Er wurde in ein Spital gebracht. Die übrigen Mitglieder des Drehteams seien am Samstagmorgen in die USA zurückgereist, hiess es weiter.

In Mexiko liefern sich rivalisierende Banden seit Jahren einen blutigen Krieg um die Vorherrschaft über den Drogenhandel. Mehr als 200'000 Menschen wurden dabei seit 2006 ermordet. Damals startete die Regierung unter Einsatz der Armee einen Feldzug gegen die Drogenkartelle. Kritiker machen diesen Einsatz massgeblich für den Anstieg der Morde verantwortlich. (sda/afp)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheRealSnakePlissken 06.10.2019 21:01
    Highlight Highlight Filmtipp zum Thema: „Sicario“.
    • Suerehohn 07.10.2019 07:38
      Highlight Highlight richtig guter Film !
  • Auric 06.10.2019 12:00
    Highlight Highlight Haben die Kritiker auch eine Alternative zum Armeeeinsatz vorgeschlagen? Würde mich interessieren.

    in unseren Breiten gibt es das Gewaltmonopol (zitat Wikipedia: Das Gewaltmonopol des Staates bezeichnet in der Allgemeinen Staatslehre die ausschließlich staatlichen Organen vorbehaltene Legitimation, physische Gewalt auszuüben oder zu legitimieren (Unmittelbarer Zwang). Das staatliche Gewaltmonopol gilt in Deutschland nur als „Staatsgewalt“ nach Art. 20 GG für das Funktionieren des Rechtsstaates.)

    Soll das durch ein System wie rund um die Reitschule abgelöst werden?
    • flausch 06.10.2019 18:43
      Highlight Highlight @Auric
      Guter Witz...
      Das Problem Mexikos ist das sowohl Polizei und Militär oft sehr sonderbare Beziehungen zu den Kartellen haben, in diversen fällen auch direkt involviert waren/sind.
      Der witz mit der Reitschule ist der: wenn Politische entscheidungen Probleme auf einen kleinen Brennpunkt konzentrieren wird es einfacher ebendiesen zu isolieren und zu zerstören... Der Brennpunkt Schützenmatte ist sowohl von Politik wie auch Polizei gewollt, vergleichbar mit Zürichs Platzspitz und Letten in den 80-90er Jahren.
      Somit ja, das System Reitschule Funktioniert, ist aber nur ein Symptom der Politik.
    • loquito 06.10.2019 19:34
      Highlight Highlight Was soll dieser sinnbefreite Kommentar? Das Gewaltmonopol ist eben nicht beim Staat in Mexiko... Auch das Militär ist in den Drogenhandel involviert... Was nun? Einfach die US Armee schicken? Oder was schlägst du vor?
    • Sergej Mütlich 07.10.2019 03:05
      Highlight Highlight drogen legalisieren?
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