International
Australien

Krokodil-Alarm nach Überschwemmungen im Norden Australiens

Krokodil-Alarm nach Überschwemmungen im Norden Australiens

09.03.2026, 07:3909.03.2026, 07:39

Nach schweren Überschwemmungen im Norden Australiens haben die Behörden die Bevölkerung eindringlich davor gewarnt, sich in Flüsse oder überflutete Gebiete zu begeben – vor allem wegen zahlreicher Krokodile. In der Stadt Katherine im Northern Territory trat der Katherine River nach heftigen Regenfällen über die Ufer, wie der Sender 7News berichtete. Der Pegel erreichte fast 20 Meter – den höchsten Stand seit 1998, als verheerende Überschwemmungen die Region trafen.

A large saltwater crocodile shows aggression as a boat passes by on the Adelaide river 60 kilometers (35 miles) from Darwin in Australia's Northern Territory, Saturday, Oct. 15, 2005. Crocodiles  ...
In Nordaustralien warnen die Behörden vor Krokodilen.Bild: AP

Bisher mussten bereits etwa 1'000 Menschen in Sicherheit gebracht werden, darunter auch Patienten und Personal des Krankenhauses von Katherine, die in die Provinzhauptstadt Darwin verlegt wurden. Anwohner mehrerer abgelegener Gemeinden wurden mit Flugzeugen und Hubschraubern evakuiert.

«Absolut überall Krokodile»

Einsatzkräfte warnten derweil eindringlich davor, sich in die Fluten zu begeben – sowohl wegen der starken Strömung als auch wegen zahlreicher Salzwasserkrokodile. «Wir haben Berichte von Menschen, die in Flüssen schwimmen», zitierte der Sender 9News Einsatzleiter Shaun Gill. «Bitte tun Sie das nicht.» Die Rettungseinsätze seien ohnehin schwierig. «Es gibt absolut überall Krokodile», warnte Gill. Gerade bei Hochwasser seien die Tiere besonders aktiv.

Das Northern Territory ist bei Touristen aus aller Welt beliebt. Katherine liegt in der Nähe des spektakulären Nitmiluk-Nationalparks mit den faszinierenden Schluchten von Katherine Gorge, die über Millionen von Jahren vom Katherine River geschaffen wurden. Ein Besuch per Boot oder Kajak ist für viele Reisende Höhepunkt einer Reise in Australiens Norden. Die Region ist aber auch bekannt für ihre gefährliche Tierwelt, neben riesigen Salzwasserkrokodilen etwa gibt es dort auch giftige Schlangen und Spinnen. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
USA töten 6 weitere angebliche Drogenschmuggler auf Boot
Bei einem Angriff auf ein Boot mutmasslicher Drogenschmuggler im östlichen Pazifik sind nach Angaben des US-Militärs sechs Männer getötet worden.
Das Boot sei von als terroristisch eingestuften Organisationen betrieben worden, teilte die für die Region zuständige Kommandozentrale des Militärs (Southcom) auf X mit – ohne dabei konkreter zu werden. Geheimdienstinformationen zufolge sei es auf einer bekannten Drogenschmuggler-Route unterwegs gewesen. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.
Zur Story