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USA verlieren 200-Millionen-Drohne im Krieg gegen den Iran

MQ-4C Triton-Überwachungsdrohne: Diese Drohnen sind im Nahen Osten im Einsatz.
MQ-4C Triton-Überwachungsdrohne: Diese Drohnen sind im Nahen Osten im Einsatz. Quelle: Copyright: xMichaelFitzsimmonsx /imago-images-bilder

Iran-Krieg: USA verlieren 200-Millionen-Drohne

Im Krieg gegen den Iran verlor das US-Militär eine seiner wertvollsten Drohnen. Von ihr existieren weltweit nur 20 Exemplare – jedes kostet rund 200 Millionen Euro.
15.04.2026, 13:1815.04.2026, 13:18
Finn Michalski / t-online
Ein Artikel von
t-online

Im Krieg gegen den Iran setzten die USA ein breites Kontingent modernster Kriegstechnik ein. Nach anfänglichen Spekulationen bestätigt nun das US-Zentralkommando in der Region, dass Anfang April eine MQ-4C Triton-Überwachungsdrohne abgestürzt ist. Von diesem Typ besitzt die US-Marine nach Stand des Vorjahres nur 20 Stück. Die Produktionskosten für eine einzelne Drohne liegen bei rund 200 Millionen Euro. Offiziell wird der Absturz als Unfall verbucht. Genaue Hintergründe zum Hergang bleiben weiterhin unklar.

Wie das Fachportal «The War Zone» berichtet, wurde kurz vor dem Absturz am 9. April durch Online-Tracking-Daten ein massiver Höhenverlust der Drohne von rund 15'000 Metern auf 3'000 Meter registriert. Zu diesem Zeitpunkt soll sich das Luftfahrzeug auf einem Aufklärungsflug über den Persischen Golf und die Strasse von Hormus auf dem Rückweg zur Marinefliegerbasis Sigonella in Italien befunden haben. Laut dem Bericht sendete die Drohne, kurz bevor das Signal verloren ging, den Code 7700, eine allgemeine Notfallmeldung im Flugverkehr. Der genaue Absturzort ist weiterhin unbekannt.

Iran könnte versuchen, die Drohne zu bergen

Weiter wird darüber spekuliert, ob die US-Armee Bemühungen unternimmt, die Drohne aufzuspüren und womöglich zu bergen. «The War Zone» weist darauf hin, dass es ein erhebliches Risiko darstellen würde, sollten feindliche Akteure die Drohne relativ unbeschädigt bergen, da dabei sensible technische und geheimdienstrelevante Daten in falsche Hände gelangen könnten.

Am gestrigen Dienstag wurde nach dem Absturz erstmals wieder eine Triton-Aufklärungsdrohne in der Region geortet. Das Drohnensystem wurde in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit der US-Marine mit dem Rüstungshersteller Northrop Grumman stetig optimiert und weiterentwickelt. Es handelt sich um eine unbemannte Drohne.

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37 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Freiheit und Toleranz
15.04.2026 14:58registriert Oktober 2018
"Umbenannte Drohne" ist ein Pleonasmus analog "weissem Schimmel".
Drohnen sind per Definition unbemannte Flugkörper/Geräte.
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Reinhard51
15.04.2026 15:57registriert November 2025
Trumpler wird noch mehr verlieren, wahrscheinlic diesen Krieg.
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Hold my beer
15.04.2026 17:45registriert Juli 2022
Und jetzt? Sollen wir Mitleid haben? Ein Crowdfunding starten?

Die USA verlochen (gemäss eines Berichtes von SRF) 900 Mio. Dollar PRO TAG. Das entspricht ungefähr dem BIP/Jahr eines Inselstaates wie z.B. Vanuatu oder St. Kitts and Nevis...

Mit 900 Mio. USD pro Tag könnte man ganz vielen Menschen helfen - z.B. den Obdachlosen und den nicht Krankenversicherten in den USA...
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