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Ukraine: Tote und Verletzte durch russischen Raketenangriff auf Dnipro

Nach der Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest, gehen die Bombardierungen weiter.
Nach der Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest, gehen die Bombardierungen weiter.Bild: X

Ukraine: Tote und Verletzte durch russischen Raketenangriff auf Dnipro

14.04.2026, 15:1814.04.2026, 15:18

Durch einen russischen Raketenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 25 Zivilisten seien verletzt worden, davon 10 schwer.

Das schrieb der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram.

Die ukrainische Luftwaffe meldete zuvor den Anflug einer ballistischen Rakete aus Russland auf die Grossstadt. Die gegenseitigen Attacken Russlands und der Ukraine sind nach einer Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest am vergangenen Sonntag wieder mit voller Wucht entbrannt.

Ukraine: Drohnen jagen in Cherson gezielt Zivilisten

Südwestlich von Dnipro im ukrainischen Gebiet Cherson wurden binnen eines Tages vier Zivilisten durch russische Drohnen- und Artillerieangriffe getötet. Ausserdem seien mindestens 16 Menschen verletzt worden, teilte die Nationale Polizei der Ukraine in Kiew mit. In drei Fällen seit Montag griffen demnach russische Drohnen fahrende Pkws an und töteten die Fahrer oder Beifahrer.

Im Gebiet Cherson bildet der Fluss Dnipro die Frontlinie. Die gleichnamige Gebietshauptstadt Cherson liegt in Reichweite russischer First-Person-View-Drohnen, deren Bediener ukrainischen Angaben zufolge gezielt Jagd auf Zivilisten und zivile Fahrzeuge machen.

Wegen der ständigen Gefahr leben nur noch etwa 60'000 Menschen in der Frontstadt, die vor dem Krieg knapp 280'000 Einwohner hatte. Strassen werden mit Netzen überspannt, um Drohnen abzuhalten. Am Dienstagvormittag traf eine Drohne ein Krankenhaus in Cherson, wie die Regionalverwaltung mitteilte.

Eine Tote in russischer Stadt Jelez

Russland führt seit mehr als vier Jahren einen grossangelegten Angriffskrieg gegen die Ukraine, spürt die Folgen aber zunehmend auch im eigenen Land. Bei ukrainischen Gegenangriffen mit Drohnen wurde in der russischen Stadt Jelez im Gebiet Lipezk eine Frau getötet, es gab fünf Verletzte. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tass. (nil/sda/dpa)

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