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Dumm gelaufen

BÄM! Soldat ohrfeigt kleines Mädchen vor den Augen der Queen

BÄM! Soldat ohrfeigt kleines Mädchen vor den Augen der Queen

Gerade hatte die sechsjährige Maisie in walisischer Tracht manierlich der Queen einen Blumenstrauss überreicht, da wurde sie von einem Soldaten geohrfeigt. Das Video machte am Freitag im Internet die Runde. Der Soldat entschuldigte sich beim Kind und seiner Mutter.
12.06.2015, 15:2812.06.2015, 15:28
Ein Artikel von
Aargauer Zeitung

Auf dem Video ist zu sehen, wie Maisie, die eine walisische Tracht trägt, rechts neben einem Soldaten steht. Das Mädchen überreicht der Königin mit einem Knicks einen Blumenstrauss, die Queen beugt sich zu dem Kind hinunter und geht danach weiter.

Als Elizabeth II. an dem Soldaten vorbeikommt, hebt dieser schwungvoll seine rechte Hand zum Salutieren und trifft Maisie dabei direkt ins Gesicht. Dabei fällt der Sechsjährigen der Hut herunter.

Maisie lief danach weinend zu ihrer Mutter Joanne Gregory, während die Queen ihren Rundgang durch das Stadion fortsetzte. Laut der Website «WalesOnline» entschuldigte sich der Soldat anschliessend bei Maisie und ihrer Mutter. Die Queen merkte offensichtlich von alldem nichts. Der Buckingham-Palast wollte den Vorfall nicht kommentieren.

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(aargauerzeitung.ch)

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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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