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Schon 2030 werden mehr Autos mit Elektromotor verkauft als Verbrenner



Porsche setzt weiterhin konsequent auf Elektromobilitaet und kroent nach der Panamera- nun auch die Cayenne-Baureihe mit einem Plug-in-Hybrid als neuem Topmodell. Der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupe schoepfen ihre Systemleistung von 500 kW (680 PS) aus dem intelligenten Zusammenspiel eines Vierliter-V8-Motors (404 kW/550 PS) und eines in die Achtgang-Tiptronic S integrierten Elektromotors (100 kW/136 PS). Bereits knapp ueber Leerlaufdrehzahl steht das maximale Systemdrehmoment von 900 Nm zur Verfuegung. Beide Modelle sprinten in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichen eine Hoechstgeschwindigkeit von 295 km/h. (PPR/obs/Porsche Schweiz AG)

Auch Porsche setzt auf Elektroautos. Bild: KEYSTONE

Im Jahr 2030 könnten laut einer Studie erstmals mehr Autos mit Elektro-Antrieben als mit Verbrennungsmotoren verkauft werden. Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) rechnet dabei batteriebetriebene Wagen und Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieben zusammen.

Treiber für die Entwicklung seien dabei unter anderem der Druck durch Vorgaben der Regulierer zum Schadstoffausstoss sowie sinkende Batteriekosten. So dürfte der Batteriepreis zwischen 2014 und 2030 um 80 Prozent fallen, prognostizierte BCG.

Der Anteil verschiedener Typen von Fahrzeugen mit Elektromotoren werde dabei von Region zu Region unterschiedlich sein, betonen die BCG-Experten. So werde in China und Europa zum Jahr 2030 gut jedes Vierte neue Fahrzeug nur mit Batterien betrieben werden, während der Anteil von Wagen mit Benzinmotoren auf rund ein Drittel sinken werde.

In den USA dürften dagegen nach der Prognose Benziner dann noch auf einen Anteil von 47 Prozent bei Neuwagen kommen – und reine Batterie-Antriebe auf gut ein Fünftel. (sda/awp/dpa)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MJ3 15.01.2020 17:56
    Highlight Highlight Nicht. Schnell. Genug!
  • Ricardo Tubbs 15.01.2020 15:48
    Highlight Highlight glaube ich nicht...in spätestens 10 jahren ist der e-auto wahn vorbei. dann können die besitzer schauen wo sie ihre batterien entsorgen, die dann noch Eine reichweite von 5km haben, wenn sie voll geladen sind.

    • wilbur 15.01.2020 20:16
      Highlight Highlight ja, und das internet hat imfall auch keine zukunft!!!
    • Inspector Callahan 16.01.2020 10:09
      Highlight Highlight @Ricardo: science doesn't care what you believe...
      Auf was stützt du deine Behauptung mit den 10 Jahren?
  • AY6 15.01.2020 15:18
    Highlight Highlight Der neue BMW CEO kürzlich in der Presse: wir werden noch mindestens bis 2050 Verbrenner herstellen.

    Na dann mal viel Glück..
    • w'ever 15.01.2020 16:56
      Highlight Highlight hast du mir bitte ein link zum interview?
    • AY6 16.01.2020 06:01
      Highlight Highlight https://www.google.com/amp/s/amp.focus.de/auto/elektroauto/elektromobilitaet-mit-handbremse-bmw-chef-werden-noch-30-jahre-benziner-und-diesel-bauen_id_11530076.html
    • w'ever 16.01.2020 10:51
      Highlight Highlight danke dir.
  • ElRomolus 15.01.2020 14:13
    Highlight Highlight Soweit richtig, eine Annahme ist jedoch immer noch falsch: Nicht die Regulierungen führen dazu, dass mehr Elektroautos gekauft werden als Verbrenner. Nein, weil Elektroautos schon in wenigen Jahren deutlich kostengünstiger sein werden wird jeder umsteigen, weil man sich viel Geld sparen kann.
  • Le_Urmel 15.01.2020 14:11
    Highlight Highlight Ausserdem wo sollen die vielen E-Autos geladen werden?

    Schau ich mir eine normale Wohnstrasse in der Schweiz an, müsste an jedem blauen Parkplatz eine Ladestation sein.
    Wer baut diese?
    Wer bezahlt diese?
    Wer stellt die Infrastruktur?
    Wer bezahlt die Struktur?
    Wer liefert den Strom?

    Alle nicht geklärt, alles halbgar

    Solange dies nicht geklärt ist, werde ich wohl oder übel meinen Diesel weiterfahren müssen, denn weder in meiner Tiefgarage noch an meinem Arbeitsplatz kann ich ein E-Auto laden.
  • dabaier 15.01.2020 13:19
    Highlight Highlight Also, wenn bei euch in der Schweiz es genauso schwierig ist in einem Mietshaus einen E-Anschluss zu installieren, dann macht das Ganze nicht so viel Laune.
    Hier bei uns in Bayern ist es momentan nicht so ohne Weiteres möglich.
    Aber e-Auto zu fahren hat schon was.
  • Kari Baldi 15.01.2020 09:01
    Highlight Highlight Mann freut sich. Nein, das Auto wird nicht verboten. Mann darf künftig im chicken E-Auto statt im Benziner wie gehabt - alleine - zur Arbeit fahren. Niemand redet mehr von "Feinstaubbelastung" durch Reifenabrieb, was solls. Niemand redet von der Lithium-Herstellung, die riesige, unteridische Mehrwasser-Ressourcen verschleudert. Tonnen von Chemikalien werden benötigt, um das Lithium, das im Salz enthalten ist, zu extrahieren. The Show must go on, koste es was es wolle.

    https://www.prosieben.ch/tv/galileo/videos/2019112-so-wirkt-sich-der-lithium-abbau-auf-die-umwelt-aus-clip
    • ElRomolus 15.01.2020 14:11
      Highlight Highlight Von wegen Wasserverschwendung: Die Produktion (Entstehung) von 13 Avocados verbraucht mehr Wasser als ein 75kwH Akku eines Elektroautos.

      Durch die zunehmende Automatisierung (autonomes Fahren) braucht es inskünftig deutlich weniger Autos auf Strassen und es können "Taxi-Fahrgemeinschaften" via App erfolgen.

      Wie wird denn das Rohöl gefördert und verarbeitet, das Verbrenner permanent in die Luft blasen? Ein Akku muss nur einmal produziert werden, hält dann 20 Jahre und kann recycelt und für neue Batterien verwendet werden. Und Pro7 als Quelle finde ich ohnehin recht unpassend...
    • Inspector Callahan 15.01.2020 14:59
      Highlight Highlight Ach Kari. Bilde dich doch ausserhalb der Krawallmedien.
      Benutzer Bild
    • lesenderr 15.01.2020 18:37
      Highlight Highlight @ElRomolus
      "Wie wird denn das Rohöl gefördert und verarbeitet, das Verbrenner permanent in die Luft blasen? Ein Akku muss nur einmal produziert werden, hält dann 20 Jahre und kann recycelt und für neue Batterien verwendet werden"
      Du vergleichst hier Energieträger mit "Speichergerät". Der Akku ist ohne Strom doch ziemlich nutzlos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 15.01.2020 08:54
    Highlight Highlight Tolle News! Frage: woher nehmen wir die Menge an Strom? angenommen bei mir im Block laden von den 16 Parteien 8 Parteien ab 18:00 Uhr ihr E-Auato an Ihren Starkstrom Steckdosen auf und dannach wollen alle Kochen usw.... Ich bin kein Experte aber ich denke das könnte eng werden...
    • PxlP 15.01.2020 13:49
      Highlight Highlight JEDES Elektroauto lädt schon heute nach einfach (selbst) einstellbaren Zeitplänen, wirklich KEINER ist so blöd und lädt um 18:00 zum Hochtarif. Jeder minimal informierte lädt früh am Morgen (ich z.B. um 3:00) um Geld zu sparen und die Batterie zu konditionieren. In der Schweiz hätten wir sogar noch den Vorteil der Rundsuerung - das EW könnte so sogar selber schalten / staffeln, sollte das tatsächlichmal nötig werden... Wir haben Nachts grossen Überschuss.
    • sheimers 15.01.2020 14:08
      Highlight Highlight Die kommen alle um 18 Uhr heim und stecken ihr Auto an, der Timer schaltet nach 22 Uhr den Lader and wenn kaum noch einer kocht. Oder noch besser: Ein Smartmeter überwacht den Stromverbrauch und gibt das was von der Anschlussleistung nach Abzug vom Stromverbrauch der Haushalte noch übrig ist auf die Ladestationen. Es wäre schön, wenn Leute die keine Experten sind einfach mal den Mund halten anstatt Probleme heraufzubeschwören die gar keine sind.
    • Inspector Callahan 15.01.2020 15:03
      Highlight Highlight PV und tagsüber laden. 1Mio EV brauchen nur 3% mehr Strom als wir jetzt brauchen, die Infrastruktur hat Zeit, mitzuwachsen. Fahrzeuge sind 23/24h Stehzeuge. Tagsüber bei Überschuss am der Laterne, Arbeitsplatz, Parkhaus etc laden.
      Zudem braucht das EV im Schnitt pro Tag ca. 8kWh, das bekommst auch über 240V nachts easy rein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 15.01.2020 08:54
    Highlight Highlight Das wäre viel zu spät! Verbrenner sollten per sofort keine mehr zugelassen werden. Wir haben noch für 20 Jahre Occasionen.
    • Allion88 15.01.2020 10:49
      Highlight Highlight -wer liefert die ganzen e-autos um den neuwagenbedarf abzudecken?
      -wer fördert das ganze lithium?
      -wer produziert die benötigte menge an batterien?
      -wer baut in dieser zeit die benötigte ladeinfrastruktur?

      da sind komplexe produktionsstätte und grosse supply chains dahinter. ganz so einfach ist es denn doch nicht einfach rasch 70 mio neuwagen weltweit umzustellen (pro jahr).

    • Randen 15.01.2020 12:27
      Highlight Highlight @Allion88 Das interessiert mich nicht. Alle Lösungen sind da und machbar. Die Politik soll sich endlich darum kümmern.
    • Allion88 15.01.2020 19:55
      Highlight Highlight Wow, ganz tolle lösungsansätze.
  • fdsa 15.01.2020 08:42
    Highlight Highlight 2030 ist leider viel zu spät, die Energiewende wurde verpasst. Solang Benzin und vorallem Diesel weiterhin so billig angeboten werden, obwohl jeder weiss, dass Dieselmotoren sehr schädlich sind, wenn man denn die tatsächlichen Zahlen verwendet glaube ich nicht mehr daran, dass die Menschheit das Steuer rum reisst.
    Der Hype um Tesla und die "alten" Autohersteller könnten evt. etwas bewirken, doch woher kommt der Strom? Solange in unseren Nachbaarländern Kohlekraftwerke betrieben werden, beingt die "grüne" Alternative nicht besonders viel.
    • PxlP 15.01.2020 13:41
      Highlight Highlight Deutschland, Polen, Tschechien, Bulgarien, Griechenland und Slowenien nutzen noch in relevantem Umfang Braunkohle. Ich sehe nur EIN Nachbarland, trotzdem wird die Mär vom "genau so dreckig" im Westen gerne übernommen.

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