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Carles Puigdemont, katalanischer Separatisten-Führer, darf sein Europa-Mandat nicht antreten. (Archivbild)

Puigdemont legte Berufung gegen das Urteil des EU-Gerichtes ein. Bild: DPA

Puigdemont geht gegen Urteil des EU-Gerichts vor



Der Rechtsstreit um den Sitz des katalanischen Separatisten-Führers Carles Puigdemont im EU-Parlament geht in die nächste Runde. Puigdemont habe Berufung gegen ein Urteil des EU-Gerichts eingelegt, teilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Mittwoch auf Twitter mit.

Das EU-Gericht hatte Anfang Juli in einem Eilverfahren eine Klage Puigdemonts und seines Parteifreundes Antoni Comin abgewiesen. Beide hatten das Ziel, ihre Mandate im EU-Parlament antreten zu können (Rechtssache T-388/19R). Nun wird sich mit dem EuGH das höchste Gericht der Europäischen Union mit dem Fall befassen müssen.

Puigdemont und Comin waren Ende Mai ins EU-Parlament gewählt worden. Sie werden jedoch von Spanien in Zusammenhang mit dem illegalen Unabhängigkeitsreferendum vom Herbst 2017 mit Haftbefehl gesucht und leben im belgischen Exil.

Die spanische nationale Wahlkommission hatte sich geweigert, einem Anwalt der beiden katalanischen Politiker die Ernennungsurkunden auszuhändigen. Sie beharrte darauf, dass alle EU-Abgeordneten zunächst in Madrid auf die Verfassung schwören.

Bei einer Einreise in Spanien droht dem ehemaligen Regionalpräsidenten Puigdemont und dem früheren katalanischen Gesundheitsminister Comin jedoch die Festnahme. Sie kamen nicht und standen deshalb nicht auf der Liste der gewählten Abgeordneten.

Das EU-Gericht argumentierte im Juli: Wenn die Abgeordneten nicht auf der nationalen Liste auftauchten, könne das EU-Parlament nicht nachprüfen, ob sie einen legitimen Anspruch auf das Mandat hätten. Die Frage, ob die Abgeordneten persönlich zum Eid auf die Verfassung auf die Behörde kommen müssten, sei Gegenstand eines spanischen Gerichtsverfahrens, das noch nicht entschieden sei. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Clife 05.09.2019 02:15
    Highlight Highlight Man schwört nicht auf die Verfassung sondern auf den Beamten, der den obersten Sitz hat. Im Grunde alles nur erstunken und erlogen. Sonst würde man die Entscheidung des Volkes respektieren, die jemanden zu diesem Sitz gewählt haben, auch wenn man ihn nicht gerne hat. So ist das auch mit Trump. Er wird von der halben Welt geächtet, man muss aber (noch) mit ihm Leben und versuchen Lösungen zu finden auch wenn das schier unmöglich scheint

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