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ICE in Minneapolis: 700 Beamte werden abgezogen

epaselect epa12690452 US Border Czar Tom Homan speaks at his first news conference after replacing Greg Bovino as the lead of ICE operations at the Bishop Henry Whipple Federal Building in Minneapolis ...
Tom Homan kündigte den Abzug von 700 Beamten aus Minneapolis an.Bild: keystone

US-Regierung kündigt Abzug von 700 Bundesbeamten aus Minneapolis an

An einer Pressekonferenz kündigte «Grenzzar» Tom Homan an, dass 700 Beamte aus Minneapolis abgezogen werden sollen. Und das per sofort.
04.02.2026, 15:3904.02.2026, 16:45

Die Zahl der Grenzschutzbeamten in Minneapolis soll deutlich reduziert werden. Das sagte der Grenzschutz-Beauftragte Tom Homan bei einer Pressekonferenz. Er war zuvor von US-Präsident Donald Trump vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen in der Stadt entsandt worden. Demnach sollen 700 Beamte aus der Metropolregion im Bundesstaat Minnesota abgezogen werden. Etwa 2.000 Beamte seien dort dann noch im Einsatz.

Möglich sei das durch eine engere Kooperation zwischen der Migrationsbehörde ICE und lokalen Behörden in dem Bundesstaat. Demnach sollen irreguläre Migranten, die im Gefängnis sassen, direkt nach ihrer Freilassung von ICE-Beamten festgenommen werden können. Dazu seien nur zwei statt zehn Beamte notwendig, führte Homan aus, der auch als «Grenzschutz-Zar» bezeichnet wird. «Das ist kluger Gesetzesvollzug, nicht weniger Gesetzesvollzug», sagte Homan.

Bisher wurden Beamte der Einwanderungsbehörde ICE oft nicht über die Freilassungen informiert und mussten die irregulären Migranten daher suchen, um Abschiebungen zu vollziehen.

Die US-Regierung hatte vor Wochen Tausende Bundesbeamte in die Stadt Minneapolis und den Bundesstaat Minnesota geschickt. Die Einsätze sind Teil der rigorosen Abschiebepolitik Trumps. In Minneapolis stiess das auf Widerstand – nach den tödlichen Schüssen auf die beiden US-Bürger Renée Good und Alex Pretti durch Bundesbeamte weiteten sich die Empörung und die Proteste landesweit aus.

Nach zunehmendem Druck zog Trump den umstrittenen Kommandeur der Grenzschutzbehörde, Gregory Bovino, aus Minneapolis ab. Sein Gesicht wird wie kein anderes mit Trumps Razzien mit hochgerüsteten Beamten in Verbindung gebracht. Trump schickte stattdessen Tom Homan, was als Bemühung um Deeskalation gewertet wurde. (sda/dpa)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Eckhardt
04.02.2026 16:46registriert Juni 2024
Diese Regierung geht maximal an die Grenzen, überschreitet sie, testet wie weit sie gehen kann. Und dann kommt Schadensbegrenzung und wieder TACO.
Fazit:
- Widerstand der Bevölkerung dazu statt Bückling und Schweigen lohnen sich also definitiv.
- Die Strafverfolung bezüglich den beiden Todesfällen muss aufgenommen werden; es geht nicht an, dass die Schiessenden gemäss Wünschen von Vance und Miller ‚über dem Gesetz‘ stehen.
- Die nicht auf Gesetze/Verfassung gestützte Führung des Heimatschutzministeriums durch Kristi Noem muss auch personelle Konsequenzen haben.
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