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Migrants wait to disembark from the Migrant Offshore Aid Station (MOAS) ship MV Phoenix in the Sicilian harbour of Messina, Italy May 16, 2015. REUTERS/Antonio Parrinello      TPX IMAGES OF THE DAY

Die Flüchtlinge müssen warten, bis sie an Land dürfen. Bild: ANTONIO PARRINELLO/REUTERS

Kein Ende in Sicht: Wieder retten europäische Schiffe über 3500 Flüchtlinge vor Libyen aus Seenot 



Auf dem Mittelmeer sind am Samstag mehr als 3500 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. An der Aktion waren Schiffe der deutschen, italienischen und irischen Marine sowie der zivilen Hilfsorganisation MOAS beteiligt gewesen.

Das deutsche Verteidigungsministerium teilte am Samstagabend mit, allein die Fregatte «Hessen» und der Einsatzgruppenversorger «Berlin» hätten vor der libyschen Küste 1411 Menschen aus vier Booten an Bord genommen. Die beiden deutschen Schiffe seien von der Seenotleitstelle MRCC in Rom alarmiert worden. 

Unterwegs in einfachen Holzbooten 

Insgesamt 15 Flüchtlingsboote waren am Morgen in Seenot geraten. Alle 3480 Menschen konnten nach Angaben der italienischen Küstenwache gerettet werden. «Die verlassenen Boote wurden als Schifffahrtshindernis eingestuft und zerstört», teilte die deutsche Bundeswehr mit.

Zuvor hatte Hilfsorganisation Migrant Offshore Aid Station (MOAS) mitgeteilt, mehr als 2000 Menschen seien aus fünf Holzbooten gerettet worden, weitere Flüchtlingsboote seien noch auf dem Meer unterwegs.

Seit dem Jahresbeginn erreichten bereits etwa 40'000 Flüchtlinge aus Nordafrika über das Mittelmeer die Europäische Union, die meisten von ihnen Italien oder Griechenland. (feb/sda/reu)

Zivile Schiffe als Retter im Mittelmeer

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 07.06.2015 10:23
    Highlight Highlight Gut möglich, dass man in Zukunft erleben wird, dass diese Flüchtlingswellen militärisch massiv abgebremst werden wie in einem Hollywood-Endzeitfilm in einer düsteren Zukunft. Lückenlose Überwachung der Grenzen mittels Satelliten. Auf See Verwarnung eines Schiffes, das Flüchtlinge geladen hat und sich einer europäischen Grenze nähert, und bei Ignorierung der Warnung kommt eine Hellfirerakete von einer Drohne und aus ist es. An Land durch Errichtung eines Wachsystems, gegen das die Berliner Mauer zahm wirken wird.
    • zombie1969 07.06.2015 10:39
      Highlight Highlight 2)
      Jedes Mittel wird erlaubt sein, wenn den europäischen Bürgern hier der eigene Wohlstand allmählich flöten gehen wird, wenn jährlich hunderttausende Flüchtlinge anlanden.
      Hier muss man sich nichts vormachen. Kein Regierungssystem, kein Arbeitsmarkt und kein Sozialsystem kann diese Menschenmengen aufnehmen und integrieren. Aber keine Angst, die jetztige Generation wird sich hier nicht die Finger schmutzig machen. Das überlässt man den nächsten.
  • Surri 07.06.2015 09:40
    Highlight Highlight Wo hin werden eigentlich die geretteten Menschen gebracht?
  • Chlinae_Tigaer 07.06.2015 09:37
    Highlight Highlight Ich frage mich wieso man auf solchen Bildern meist nur junge Männer sieht und sehr sehr selten mal eine Frau oder gar ein Kind.

    Da der grosse Teil dieser Flüchtlinge aus islamischen Ländern kommen, hätten doch gerade Frauen noch mehr Gründe zu fliehen.

    Ein Schelm, wer da weiterdenkt?
  • Willy D. 07.06.2015 05:59
    Highlight Highlight Darf man ganz schüchtern die Frage stellen: Wo ist eigentlich die Russische und auch die Chinesische Marine? Sie brüsten sich doch immer wieder einmal damit im "Mare Nostrum" Seemanöver abzuhalten? V.a. die Russische Navy besitzt ja einen Marinestützpunkt an der Küste Syriens...

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