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Es kommt wieder Bewegung rein: EU-Chefs beraten heute mit der Türkei über Flüchtlingskrise



Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Sonntagnachmittag um 16.00 Uhr in Brüssel zu einem Gipfeltreffen mit dem türkischen Regierungschef Ahmet Davutoglu zusammen. Sie wollen einen Aktionsplan zur besseren Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise verabschieden.

Der Aktionsplan zielt darauf, dass die Türkei Flüchtlinge vor allem aus Syrien nicht länger ungesteuert Richtung EU weiterreisen lässt. Denn die meisten Flüchtlinge kommen zurzeit über die Türkei nach Europa.

Türkei bekommt Visa-Erleichterungen, Beitrittsverhandlungen, 3 Milliarden Euro

Im Gegenzug sind die Europäer bereit, geplante Visa-Erleichterungen für türkische Staatsbürger etwas früher umzusetzen, die festgefahrenen Beitrittsverhandlungen neu zu beleben und drei Milliarden Euro für die Flüchtlingshilfe vor Ort bereitzustellen.

Vor dem eigentlichen Gipfeltreffen wollen sich mehrere EU-Staaten über den Aktionsplan abstimmen, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung». Man wolle die Aufnahme von 400'000 Flüchtlingen anbieten, wenn Ankara im Gegenzug die ungesteuerte Weiterreise der Menschen in die EU stoppt.

Länder, die Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen

Das Treffen hätten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker für 14.00 Uhr arrangiert, hiess es unter Berufung auf Verhandlungskreise weiter.

Teilnehmen werden der Zeitung zufolge die Regierungschefs aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Schweden, Finnland und Griechenland. Auch Frankreich sei eingebunden, Staatschef François Hollande könne aber erst um 16.00 Uhr nach Brüssel kommen.

Gegen die verbindliche Aufnahme von Flüchtlingen aus der Türkei gibt es unter vielen EU-Staaten Widerstand, deswegen hat sich der Zeitung zufolge nun eine Gruppe von Ländern zusammengetan, die zu dem Kontingent bereit wären. (egg/sda/dpa/afp)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 29.11.2015 16:30
    Highlight Highlight Zur Menschlichkeit in dieser Debatte gehört auch das menschliche Bedürfnis nach Sicherheit, derer, die in einer Zunahme von islamischen Einwanderern und angeeblichen Flüchtlingen ein Risiko für das normale Leben sehen. Ein weiteres menschliches Bedürfnis ist das Recht auf Sicherheit im eigenen Staat. Es ist sinnfrei von universellen Menschenrechten zu reden, wenn man die eigenen Rechte im Land nicht durchgesetzt bekommt. Die Politik sollte sich schleunigst um die eigenen Bürger kümmern, denn Europa kann und wird die Welt nicht retten.
    • ferox77 29.11.2015 16:54
      Highlight Highlight 2)
      Wem ist geholfen wenn das Vertrauen auf den Staat zerbricht? Wem ist geholfen wenn die Menschen sich radikalisieren?

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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