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Wie eine junge Polynesierin bei Euromillions 220 Millionen gewonnen hat

220 Millionen: Eine junge Polynesierin macht den Europäern vor, wie man gewinnbringend Lotto spielt. Ob sie sich verändern wird? «Nein».
29.10.2021, 17:33
Stefan Brändle, Paris / ch media

Schnee hat sie noch nie gesehen. Die junge Frau, die den Rekord-Jackpot der Euromillionen geknackt hat, geht lieber im Sand: Sie wohnt in der Südsee, 15'000 Kilometer von Europa entfernt. Dass sie an der Lotterie der Euromillions überhaupt teilnehmen konnte, liegt daran, dass sie in Tahiti wohnt, der Hauptstadt des pazifischen Inselgebietes Polynesien. Dort hat sie Mitte Oktober den höchsten Glückspielbetrag des alten Kontinents gewonnen: 220 Millionen Euros.

Nein, das ist nicht die glückliche Gewinnerin, sondern das erste Bild, dass bei der Stockbild-Suche nach «Tahiti woman beach» rauskommt.
Nein, das ist nicht die glückliche Gewinnerin, sondern das erste Bild, dass bei der Stockbild-Suche nach «Tahiti woman beach» rauskommt.bild: shutterstock

Gespielt hatte die anonym bleibende Französin zum ersten Mal, und auch nur, weil sie ihren Grossvater nachahmen wollte. Die Zahlenreihe 21-26-31-34-49 plus die Sterne 2 und 5 hatte sie einem Zufallsgenerator entnommen.

Die junge Frau aus dem Inselparadies wird in Frankreich etliche Steuern abführen müssen. Mit dem Rest könnte sie sich, wie Pariser Medien vorrechnen, neun Modelle des teuersten Autos, zwei Airbus-Flugzeuge oder 275 Tonnen Périgord-Trüffeln kaufen. Aber die glückliche Gewinnerin hat andere Pläne: Sie will ein eigenes Unternehmen gründen und Hilfsprojekte für Kinder unterstützen.

Dazu gedenkt sie auf jedem Kontinent eine kleine Absteige zu erwerben, um mit ihrer Familie durch die Welt reisen zu können. Laut der Lottobetreiberin Française des Jeux hat sie insbesondere Lust, in eine Gegend mit Schnee zu reisen – selbigen hat sie nämlich noch nie mit eigenen Augen gesehen.

Gewinnerin will sich nicht ändern

«Ich werde mich nicht verändern», beteuerte sie offenbar. «Ich werde ein einfacher Mensch bleiben, so wie ich bin, und weiterhin barfuss gehen.» Ausser eben, wenn sie im polynesischen Sommer – also, wenn bei uns Winter ist – zum Beispiel in die hohen Alpen reist, um endlich einmal einen Schneemann bauen zu können.

Und falls es in die Schweizer Berge geht, kann sie dort gleich Erfahrungen mit dem letzten Gewinner der Euromillionen austauschen: Im Februar hatte bekanntlich ein Schweizer den bisher höchsten europäischen Gewinn von 210 Millionen Euro eingestrichen. Aber er hat keinen Grund, neidisch zu werden. (bzbasel.ch)

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Ein weisser Kiwi ist so selten wie ein Sechser im Lotto

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Ein weisser Kiwi ist so selten wie ein Sechser im Lotto
quelle: getty images asiapac / handout
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