International
EU

«Hallo, Diktator!» – Juncker grüsst Orbán und ohrfeigt ihn freundschaftlich

«Hallo, Diktator!» – Juncker grüsst Orbán und ohrfeigt ihn freundschaftlich

23.05.2015, 13:0523.05.2015, 13:26

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Freitag beim EU-Gipfel zur östlichen Partnerschaft in Riga Humor bewiesen. Bei bester Laune begrüsste er die Teilnehmer des Treffens, seine Ministerkollegen, unter anderem auch den ungarischen Premier Viktor Orbán, der sein Land seit Jahren autokratisch und mit eiserner Hand regiert.

«Hallo, Diktator!», sagte Juncker in fragwürdiger Pose, als Orbán die Bühne betrat. Orbán antwortete in gleicher Manier: «Hallo, Grossherzog» – eine Anspielung auf Junckers Heimat Luxemburg. Eine sonderbare Begegnung ohne grosse Folgen: Die beiden würden sich seit Jahren so begrüssen, hiess es vom Sprecher Orbáns gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

(pma)

No Components found for watson.appWerbebox.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Niederlande: Parteien einigen sich auf Minderheitsregierung
Mehr als zwei Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden hat sich die linksliberale Partei D66 mit Christdemokraten und Rechtsliberalen auf die Bildung einer Minderheitskoalition geeinigt. Das teilten die drei Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit. Seit Dezember verhandelt die D66, die die Wahl gewonnen hatte, mit den beiden anderen über die Bildung einer Koalition. Die Gespräche sollen Ende Januar abgeschlossen werden.
Zur Story