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Schweden will bis zu 80'000 abgelehnte Asylbewerber abschieben — mit Charterflügen



Schweden plant die Abschiebung von bis zu 80'000 abgelehnten Asylbewerbern. Die Regierung habe die Polizei und die Einwanderungsbehörde angewiesen, diese Order umzusetzen, sagte Innenminister Anders Ygeman am Mittwochabend dem schwedischen Fernsehsender SVT.

A group of migrants, coming off an incoming train, are seen next to a police officer on the platform at the Swedish end of the bridge between Sweden and Denmark, in Hyllie district, Malmo, November 12, 2015. Sweden will impose temporary border controls from Thursday in response to a record influx of refugees, a turnaround for a country known for its open-door policies that also threw down the gauntlet to other EU nations hit by a migration crisis. REUTERS/Stig-Ake Jonsson/TT News AgencyATTENTION EDITORS - SWEDEN OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SWEDEN. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO COMMERCIAL SALES.

Die geplante Rückführung wird wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen — Flüchtlinge bei der Ankunft in Malmö im Dezember.
Bild: TT NEWS AGENCY/REUTERS

Normalerweise würden abgelehnte Asylbewerber mit Linienflügen abgeschoben, angesichts der hohen Zahl würden nun aber Charterflugzeuge angemietet. Vermutlich werde sich dies über mehrere Jahre hinziehen.

Im vergangenen Jahr hatten 163'000 Flüchtlinge in Schweden Asyl beantragt. Von den knapp 60'000 Anträgen, die die schwedischen Behörden 2015 bearbeiteten, erhielten 55 Prozent der Antragsteller Asyl.

Schweden hatte im November wieder Grenzkontrollen eingeführt, seit Januar müssen auch alle Zug- und Busunternehmen die Identitäten der Passagiere festhalten, die über die Öresund-Brücke von Dänemark nach Schweden fahren. Nach Regierungsangaben kamen seither täglich etwa hundert Flüchtlinge an, im Oktober waren es noch fast 10'000 pro Woche. (wst/sda/afp)

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