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Coca-Cola reagiert auf Trump: Sonderedition mit Rohrzucker angekündigt

coca cola bottle
Coca-Cola stellt nach Trumps Ankündigung klar: Der Einsatz von Rohrzucker betrifft lediglich eine zusätzliche Produktlinie.Bild: coca cola

Coca-Cola reagiert auf Trump: Sonderedition mit Rohrzucker angekündigt

22.07.2025, 16:3922.07.2025, 16:39

Nachdem US-Präsident Donald Trump gross ankündigte, dass Coca-Cola in den USA Rohrzucker einsetzen werde, stellt der Konzern nun klar: Es ist nur ein Zusatzangebot.

Man werde nicht den heute genutzten Maissirup ersetzen, sondern eine neue Produktreihe mit Rohrzucker einführen, teilte Coca-Cola am Dienstag mit. Es solle im Herbst auf den Markt kommen.

In den USA kann man schon jetzt zu einem höheren Preis mexikanische Coca-Cola mit Rohrzucker kaufen. In der US-Produktion werden zuckerhaltige Coca-Cola-Getränke – anders als in anderen Ländern – seit den 80er Jahren mit Maissirup mit hohem Fructosegehalt gesüsst. Der Sirup ist günstiger, süsser und länger haltbar als andere Zuckerarten.

Er wird unter anderem von Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. als ungesund kritisiert. Trump selbst ist als Trinker zuckerfreier Diet Coke mit Süssstoffen bekannt. Dennoch schrieb er vergangene Woche, alle würden erkennen, dass Coca-Cola mit Rohrzucker «einfach besser» sei.

Branchenexperten wiesen danach darauf hin, dass die USA nicht genug Rohrzucker produzierten, um Maissirup in den Getränken zu ersetzen. Auch aus der US-Agrarindustrie kam die Warnung, dass ein Umstieg auf Rohrzucker amerikanischen Maisbauern schaden würde.

Gewinn markant gestiegen

In den drei Monaten bis 27. Juni hat Coca-Cola leicht mehr umgesetzt und markant mehr verdient. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 1 Prozent auf 12,5 Milliarden US-Dollar (10 Milliarden Franken). Bremsklotz waren hier ungünstige Wechselkurseffekte.

Der operative Gewinn kletterte derweil um 63 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Unter dem Strich erzielte Coca-Cola einen Reingewinn von 3,8 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 58 Prozent. (sda/awp/dpa)

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