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Une personne agee boit de l?eau suite aux fortes chaleurs lors d?une operation contre la canicule de la securite publique et de la protection civile, PC, ce mercredi 26 juin 2019 a Lausanne. Le mercure devrait atteindre 38 degres ce mercredi. Le pic de canicule est attendu pour demain jeudi. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die meisten Toten waren über 75 Jahre alt. Bild: KEYSTONE

Hitzewelle in Frankreich forderte 1500 Tote



In Frankreich sind im Zusammenhang mit der Hitzewelle im Juni und Juli knapp 1500 Menschen gestorben. In gut der Hälfte der Fälle seien die Personen älter als 75 Jahre gewesen, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Sonntag dem Nachrichtensender Franceinfo.

Rund zehn Menschen seien infolge der Hitze bei der Arbeit ums Leben gekommen, so Buzyn. Auch Kinder waren betroffen. Die Todeszahl liege damit aber weit unter der des Hitzesommers 2003, in dem nach Angaben des Senders rund 15'000 Menschen im Zusammenhang mit den heissen Temperaturen ums Leben kamen.

Frankreich stöhnte in diesem Sommer unter zwei Hitzewellen. Ende Juni wurde mit 46 Grad der Temperaturrekord für das ganze Land gebrochen. Der Spitzenwert wurde im südfranzösischen Ort Vérargues im Département Hérault am 28. Juni gemessen.

In mehreren Orten im Süden wurde zudem die 45-Grad-Marke geknackt. Seit dem Hitzesommer 2003 hat die französische Regierung zahlreiche Vorsichtsmassnahmen erlassen. In der Pariser Metro wurde beispielsweise in Durchsagen auf mehreren Sprachen daran erinnert, ausreichend Wasser zu trinken und besonders auf Senioren und Kinder zu achten. (sda/dpa)

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