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Une rame de train a deux etages du TGV Lyria est photographie en gare CFF de Lausanne, lors de l'inauguration TGV Lyria 2020, ce mardi 5 novembre 2019 a Lausanne. Un train a deux etages, plus de 30% de places disponibles, du wifi: la nouvelle rame du TGV Lyria se veut

Auch Verbindungen in die Schweiz sind betroffen. Bild: KEYSTONE

Auweia! In Frankreich streiken die Bahnen auch ĂŒber WeihnachtenđŸ€Ź

Auch ĂŒber die Feiertage werden in Frankreich zwei grosse Verkehrsbetriebe bestreikt. Viele Bahnreisende mĂŒssen improvisieren. Die SNCF macht eine erste Rechnung ĂŒber deutliche Umsatzeinbussen auf.



Nach knapp drei Streikwochen gegen die Rentenreform zeichnet sich in Frankreich keine grundlegende Entspannung ab. Der Zugverkehr war am Heiligabend wieder massiv gestört, wie die staatliche Bahngesellschaft SNCF mitteilte. In Paris fuhren mehrere Metrolinien nicht. Eine Streikpause, wie von Staatschef Emmanuel Macron angeregt, gab es nicht.

Der Ausstand kommt die SNCF teuer zu stehen. Es gebe bisher eine Umsatzeinbusse von rund 400 Millionen Euro, das sei «eine beachtliche Summe», sagte SNCF-Chef Jean-Pierre Farandou der Online-Ausgabe der französischen Tageszeitung «Le Monde». Dank Mitarbeitern, die wieder zur Arbeit gingen, könnte es am nÀchsten Wochenende besser aussehen.

Er hoffe auf eine weitere Verbesserung fĂŒr die Bahnreisenden Anfang Januar, sagte der SNCF-Chef. Am Vorweihnachtswochenende habe die Bahn immerhin 800'000 FahrgĂ€ste befördert. Heiligabend verkehrten im Schnitt nur zwei FĂŒnftel der HochgeschwindigkeitszĂŒge TGV.

Keine Lösung in Sicht

Rasche Verhandlungen zur Lösung des Dauerkonflikts, der insbesondere in Paris Einzelhandel und Tourismus lÀhmt, sind nicht in Sicht. Eine erste Runde der Mitte-Regierung mit den Sozialpartnern soll es am 7. Januar geben. Die Regierung will die Zersplitterung in 42 verschiedene Einzelsysteme beenden und ein Renten-Einheitssystem schaffen. Die Franzosen sollen auch dazu angehalten werden, lÀnger zu arbeiten.

Die Proteste hatten Anfang des Monats begonnen. Im Land werden laut Medien Raffinerien bestreikt, die Versorgung von Tankstellen sei aber bisher gewÀhrleistet.

Auf der Mittelmeerinsel Korsika blieb der Flughafen von Ajaccio weiter wegen Überflutung gesperrt. FluggĂ€ste mussten ĂŒber den Airport Bastia im Norden der Ferieninsel reisen. Auf Korsika hatte es am Wochenende stark geregnet. (sda/dpa)

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ZugunglĂŒck bei Strassburg: Fahrt mit TGV endet in Katastrophe

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 25.12.2019 08:21
    Highlight Highlight Wenn schon, denn schon!
    Die Franzosen sind halt perfektionistische Berufs-RevolutionÀre, die sich als kleine Sonnenkönige und selbstverliebte Gockel im de Luxe- schwafelnden Nichts Tun zu suhlen verstehen! ;)
    Eine Genferin fragte mich einmal ganz unvermittelt:
    "Bist Du eine Welsche?"
    Ich fĂŒhlte mich geschmeichelt und antwortete: "Eigentlich nicht, aber ich wĂ€re gerne Einer. Warum meinst Du?"
    Darauf sie: "Weil Du bist so faul!"
  • Himan 24.12.2019 22:26
    Highlight Highlight Ein hoch auf unsere schweizer LokfĂŒhrer welche mich auch an Heiligabend sicher nachhause dĂŒĂŒsenđŸ„‚đŸ»đŸș!
    Euch allen auch einen schönen abend
  • GoldjungeKrater 24.12.2019 20:56
    Highlight Highlight Zum GlĂŒck haben wir in der Schweiz die Gewerkschaften im Griff!
    • ingmarbergman 24.12.2019 21:48
      Highlight Highlight Ok, Boomer
    • Neruda 24.12.2019 23:27
      Highlight Highlight Leider war das nicht immer der Fall und nun mĂŒssen wir uns mit 45 Stunden Arbeitswoche und AHV rumschlagen!! Wie schön wir es doch haben wĂŒrden ohne diese Errungenschaften der Gewerkschaften!!
    • Carl Gustav 24.12.2019 23:35
      Highlight Highlight Boomer ist Gewerkschafter
      Junge Leute haben keine Nerven fĂŒr verwöhnte Penner, die fĂŒr ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen die Geselschaft erpressen.
  • Ziasper 24.12.2019 20:55
    Highlight Highlight Und die Franzosen fragen sich ernsthaft noch, warum sie nicht mehr die "Grande Nation" sind.
  • Schlingel 24.12.2019 17:35
    Highlight Highlight Ich frage mich sowieso, warum der Geduldsfaden der französische Bevölkerung gegenĂŒber ihren verwöhnten BĂ€hnlern nicht schon lange gerissen ist. Wenn ich persönlich wegen ein paar verwöhnten Idioten die Weihnachten mit der Familie verpassen wĂŒrde, hĂ€tte ich keine Geduld mehr. Ich wĂŒrde auch lieber mit 55 als mit 65 in den Ruhestand gehen, jedoch ist dies nicht bezahlbar. Streiken bei jeder Gelegenheit, auch wenn man mit Abstand am privilegiertesten ist...das halbe Land zerstören, wenn einem sonst was nicht passt. Irgendwie befremdlich und lĂ€cherlich dieser RealitĂ€tsverlust der Franzosen.
    • Heb dĂ€ Latz! 24.12.2019 19:04
      Highlight Highlight Schlucken sie doch einfach weiter alles was ihnen eingetrichtert wird, passt schon Alter.
    • HabbyHab 24.12.2019 19:45
      Highlight Highlight @schlingel ach, man soll also alles dem Profit unterordnen?
    • Peldar 24.12.2019 21:16
      Highlight Highlight Ach was, die Reallöhne sind in den vergangenen Jahren nicht gestiegen, eher sogar das Gegenteil. Ein RER-FĂŒhrer verdient ca. 1800-1900€ monatlich, das bei einem Job mit grosser Verantwortung und Hoher Belastung durch unregelmĂ€ssige Arbeitszeiten etc. Wenn sie jetzt einige ihrer letzten Privilevien verteidigen ist das ihr gutes Recht, und bei einem Streik aufzugeben ohne was gewonnen zu haben ist ja auch nicht gerade ZielfĂŒhrend.
      Ich ziehe meinen Hut vor den Streikenden Kollegen, das ist nicht Ohne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Purscht 24.12.2019 17:29
    Highlight Highlight Wenn man schon streikt, kann man ja auch noch Weihnachten frei machen.
    • Heb dĂ€ Latz! 24.12.2019 19:53
      Highlight Highlight Mit der ausdrĂŒcklichen Bitte um VerlĂ€ngerung bis Neujahr.

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