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epa05851855 A Police officer with a dog stands guard outside the International Monetary Fund (IMF) headquarters in Paris, France, 16 March 2017. An employee of the IMF has been injured in the face after an explosion while opening a letter.  EPA/IAN LANGSDON

Spurensuche rund ums Gebäude des IWF. Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Explodierte Postsendung im Pariser IWF-Büro verletzt Mitarbeiterin im Gesicht



Im Pariser Bürogebäude des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist eine Postsendung explodiert und hat eine Mitarbeiterin verletzt. Es scheine sich um eine Art Feuerwerkskörper oder einen grossen Böller zu handeln, sagte Polizeipräfekt Michel Cadot am Donnerstag.

«Das ist keine Bombe.» Das Päckchen sei beim Öffnen durch die Sekretärin explodiert, diese sei von Splittern im Gesicht getroffen worden. Ihr Leben sei aber nicht in Gefahr, es handle sich um leichtere Verletzungen.

Frankreichs Staatspräsident François Hollande stufte die Tat als «Anschlag» ein. «Wir müssen die Hintergründe aufklären und die Schuldigen finden», sagte er vor Journalisten.

Lagarde: «Feiger Gewaltakt»

IWF-Chefin Christine Lagarde erklärte: «Ich verurteile diesen feigen Gewaltakt und bestätige die Entschlossenheit des IWF, unsere Arbeit in Übereinstimmung mit unserem Mandat fortzusetzen.» Die Organisation arbeite eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären. Woher die Sendung kam, war noch unklar.

Am Mittwoch war in der Poststelle des Berliner Finanzministeriums ein gefährliches Paket mit einem explosiven Gemisch und scharfem Zünder entdeckt worden. Das sogenannte Blitzknallgemisch hätte laut Polizei beim Öffnen zu erheblichen Verletzungen führen können.

Das Paket wurde nach Angaben der griechischen Regierung in Athen verschickt, die griechische linke Autonome Untergrundorganisation «Konspiration der Feuerzellen» reklamierte die Tat für sich. (viw/sda/dpa)

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