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Verbotener «Gelbwesten»-Protest in Frankreich: 32 Festnahmen



Bei Protesten der «Gelbwesten»-Bewegung sind in Paris 32 Menschen vorübergehend festgenommen worden. Zudem seien 140 Verwarnungen ausgesprochen worden, teilte die Polizeipräfektur der französischen Hauptstadt am Samstag auf Twitter mit.

Teilnehmer des «Gelbwesten»-Protests hätten gegen ein Demonstrationsverbot in der Nähe des Conseil d’État (Staatsrat) und dem Pariser Stadtpalast verstossen, teilte die Polizeipräfektur mit.

In der westfranzösischen Stadt Bordeaux kam es zu Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten, wie Medien berichteten. Die Polizei setzte demnach Tränengas ein. Offizielle Teilnehmerzahlen zu den Protesten gab es zunächst nicht.

Die «Gelbwesten» protestieren seit mehr als einem Jahr gegen die Reformpolitik von Staatschef Emmanuel Macron. Der Zulauf zu den Demonstrationen hat aber erheblich nachgelassen. Die vergangenen Monate waren in Frankreich geprägt von gewerkschaftlich organisierten Massenprotesten gegen die Rentenreform.

(dsc/sda/dpa)

Massive Gewalt bei Gelbwesten-Protest

Die Forderungen der Gelbwesten

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    Alle Leser-Kommentare
  • Basti Spiesser 09.02.2020 12:05
    Highlight Highlight Die protestieren nun seit 14 Monaten wöchentlich! Macron sollte schon lange zurücktreten, zumindest wenn man die westlichen Standarts, solcher Proteste bei ausländischen „Diktatoren“ vergleicht.
    • Markus97 09.02.2020 20:29
      Highlight Highlight Macron macht in meinen Augen nichts falsch. Irgendwann muss man eben mal der Wahrheit ins Gesicht sehen und einsehen, das man nicht fast sein halbes Leben als Rentner verbringen kann. Die Pensionskassen werden durch Proteste gegen Macron auch nicht voller.
    • Basti Spiesser 10.02.2020 11:37
      Highlight Highlight @markus deine Augen zählen aber nicht, nur die der Franzosen.
    • Markus97 10.02.2020 14:47
      Highlight Highlight @Basti Und inwiefern ist das Ansichtssache? Wenn Pensionskassengelder aufgebraucht sind gibt es keine Rente mehr! Man kann nicht Geld aus dem Nichts beschwören in dem man protestiert. Mehr einzahlen wollen die Franzosen ja auch nicht. Übrigens sehr asozial gegenüber den Jungen kurzzeitig auf deren Kosten zu leben, und dann alles kolabieren zu lassen. Das ständige herausschieben von Problemen geht mir übelst auf den Geist. Macron packt sie eben an, was kurzfristig nicht so toll für einige Franzosen ist.

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