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TGV zwischen Strasbourg und Paris mit 270 km/h entgleist – mindestens 21 Verletzte



Auf der Strecke Strasbourg – Paris ist gemäss französischen Medienberichten ein TGV entgleist. Gemäss ersten Informationen ereignete sich der Vorfall um 7:30 Uhr bei Ingenheim nördlich von Strasbourg. In einer ersten Bilanz, die von der Präfektur gemeldet wurde, wurde ein Mensch lebensgefährlich verletzt. 20 weitere Personen erlitten zudem Verletzungen.

Bei dem Schwerverletzten handelt es sich gemäss Angaben der Bahngesellschaft SNCF um den Lokführer. Er musste per Helikopter ins Spital gebracht werden. Mehr als hundert Rettungskräfte waren im Einsatz und holten die Passagiere aus dem Zug.

Auf Bildern ist zu sehen, wie der Triebwagen stark beschädigt ist. Gemäss SNCF hat ein Hangrutsch zum Unfall geführt. Auf einem von SNCF getwitterten Foto ist zu sehen, wie ein Teil der Böschung auf die Strecke rutschte und dort einen Teil der Gleise blockiert.

Eine Reisende aus dem verunglückten TGV sagte dem Radiosender France Bleu Alsace, es habe eine «sehr starke Erschütterung gegeben». Dabei seien Rissen in Fensterscheiben entstanden. Der Zug habe dann scharf gebremst. «Er ist nicht umgestürzt, neigt sich aber zur Seite», berichtete sie.

Nach Angaben der Bahngesellschaft entgleisten der Triebwagen sowie die vier ersten Waggons. Zum Zeitpunkt des Unglücks war der Zug demnach mit 270 Stundenkilometern unterwegs. «Dem Lokführer ist es gelungen, die Notbremse zu ziehen, um die Reisenden nicht zu gefährden», erklärte die SNCF.

Zur Unfallursache erklärte die Bahngesellschaft, die Böschung unter dem Bahndamm habe nachgegeben. Der Zug war von Strassburg nach Paris unterwegs. Das Unglück ereignete sich nahe dem elsässischen Ort Ingenheim nordwestlich von Strassburg. Der Zugverkehr auf der Schnellstrecke wurde umgeleitet, dabei kam es zu Verspätungen. (meg/sda/afp)

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