International
Frankreich

Zahl der Todesopfer nach Zyklon auf Mayotte steigt auf 39

Zahl der Todesopfer nach Zyklon auf Mayotte steigt auf 39

Rund zehn Tage nach dem tödlichen Zyklon «Chido» im französischen Überseegebiet Mayotte ist die Zahl der Toten nach jüngster Zählung des Präfekten der Insel auf 39 gestiegen.
25.12.2024, 08:0725.12.2024, 17:21

Die Identifizierung von Opfern gehe weiter, erklärte der Präfekt am Dienstag.

A drone view of the Barakani, Mayotte, informal settlement, Saturday, Dec. 21, 2024. (AP Photo/Adrienne Surprenant)
Mayotte wurde von einem verheerenden Zyklon heimgesucht.Bild: keystone

Unterdessen bezifferte das französische Innenministerium die Zahl der Verletzten in einer aktualisierten Bilanz auf 4136, von denen 124 lebensbedrohlich verletzt seien. Seit dem Durchzug von «Chido» habe es mindestens 34 Einsätze zur Suche nach Vermissten gegeben, erklärte das Ministerium weiter. Dabei seien auch Drohnen genutzt worden.

Am frühen Dienstagmorgen hatte ein Feldkrankenhaus mit einer Entbindungsstation und zwei Operationssälen in einem Stadion im Osten der Stadt Mamoudzou eröffnet. Die Einrichtung kann 100 Menschen täglich zur Sprechstunde empfangen und 30 Krankenhausaufenthalte ermöglichen.

Der stärkste Wirbelsturm auf Mayotte seit 90 Jahren hatte am 14. Dezember zahlreiche Viertel des ärmsten französischen Départements verwüstet. Die Rettungskräfte arbeiten seitdem mit Hochdruck daran, die Wasser- und Stromversorgung sowie das Kommunikationsnetz wiederherzustellen. Nach Angaben des Präfekten werden nun täglich 100'000 Liter Wasser verteilt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Rumäniens Regierungskrise spitzt sich zu
Im EU- und Nato-Land Rumänien geht die seit Wochen schwelende Regierungskrise in eine neue Runde. Der vor zehn Tagen für das Amt des Ministerpräsidenten nominierte EU-Parlamentarier Eugen Tomac gab den Versuch einer Regierungsbildung auf, da er keine Chancen auf eine Mehrheit im Parlament mehr sah. Staatspräsident Nicusor Dan beauftragte daraufhin den bisher wenig bekannten Adrian Vestea der bürgerlichen Partei PNL mit einer Regierungsbildung. Vestea soll sich mit seinem geplanten Kabinett im Parlament nun zur Abstimmung stellen.
Zur Story