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Zwei Brüder in Lyon auf offener Strasse erschossen: Handelte es sich um eine blutige Abrechnung im Milieu?



In Frankreich sind zwei Männer auf offener Strasse erschossen worden. Unbekannte hätten die Männer am Sonntag im Viertel Buers der Trabantenstadt Villeurbanne bei Lyon mit einem Sturmgewehr niedergeschossen, verlautete aus Ermittlerkreisen.

Die Polizei gehe wegen des Vorgehens von einer Abrechnung unter kriminellen Banden aus. Es seien Ermittlungen wegen «Mordes durch eine organisierte Bande und Bildung einer kriminellen Vereinigung» eingeleitet worden.

Den Angaben zufolge handelt es sich bei den Opfern um zwei der Polizei bekannte Brüder aus dem Viertel Buers, das als sozialer Brennpunkt bekannt ist. Demnach näherten sich die vermummten Täter den Opfern in einem Auto, das später verbrannt in der Nähe des Tatorts gefunden wurde. Offenbar wollten die Täter durch den Brand ihre Spuren verwischen.

In Villeurbanne gab es 2014 wiederholt ähnliche Vorfälle, bei denen mehrere Menschen niedergeschossen wurden. (wst/sda/afp)

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