International
Frankreich

Waldbrand in Frankreich löst massiven Stromausfall in Spanien aus

Waldbrand in Frankreich löst massiven Stromausfall in weiten Teilen Spaniens aus

25.07.2021, 08:1325.07.2021, 14:45
Ein Löschflugzeug in Frankreich soll Auslöser für einen Stromausfall in Spanien gewesen sein.
Ein Löschflugzeug in Frankreich soll Auslöser für einen Stromausfall in Spanien gewesen sein.bild: keystone

In mehreren Regionen Spaniens ist am Samstagnachmittag für längere Zeit der Strom ausgefallen. Grund sei ein nicht näher bezeichneter Zwischenfall mit einem Flugzeug in Frankreich gewesen, bei dem eine Hochspannungsleitung beeinträchtigt worden sei, teilte die Betreibergesellschaft des spanischen Stromnetzes REE auf Twitter mit. Eine Hochspannungsleitung von Frankreich nach Spanien sei deshalb vorsorglich unterbrochen worden. Das habe den Stromausfall in Spanien ausgelöst, berichtete die Zeitung «La Vanguardia».

Wie der französische Netzbetreiber RTE am Abend mitteilte, löste ein Waldbrand im Südwestfrankreich die Ausfälle in Frankreich, Spanien und auch Portugal aus. Es habe bei einer Hochspannungsleitung eine Störung geben. Allein in Frankreich seien im Südwesten über 100'000 Haushalte betroffen gewesen. Wie Medien berichteten, brannte es zwischen Narbonne und Carassonne auf einer Fläche von rund fünf Quadratkilometern. Es waren Hunderte Feuerwehrleute sowie mehrere Löschflugzeuge im Einsatz, Menschen kamen zunächst nicht zu Schaden.

Allein in Katalonien seien 146'000 Haushalte und andere Kunden betroffen gewesen, schrieb der spanische Zivilschutz auf Twitter. Auch aus der Hauptstadtregion Madrid, Andalusien, der Extremadura, Aragón und Navarra wurden zeitweise grössere Störungen gemeldet, wie die Zeitung weiter schrieb. Nach etwa einer Stunde habe sich die Lage Medienberichten zufolge wieder normalisiert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Sonst stehen wir selbst auf der Speisekarte»
Die Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro markiert den Bruch mit der alten, regelbasierten Ordnung, sagt der Sicherheitsexperte Peter Neumann. Er erklärt, welches Land als Nächstes ins Visier geraten könnte und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Am 3. Januar haben amerikanische Einheiten den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau festgenommen und nach New York gebracht. Dort müssen sie sich wegen «Drogenterrorismus» vor Gericht verantworten. Seither hat US-Präsident Donald Trump bereits mehreren weiteren Ländern mit Interventionen gedroht. Über scharfe Kritik hinaus blieb eine grössere internationale Gegenreaktion bislang aus.
Zur Story