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epa05852301 Police forces let girls walk off the scene of a shooting at Lycee Alexis de Tocqueville school in Grasse, near Cannes, southern France, 16 March 2017. According to reports, several people were injured after at least one man opened fire in the Lycee Alexis de Tocqueville school. French authorities issued a terror alert in line with the country having been under a state of emergency since 18 months.  EPA/OLIVIER ANRIGO

Schülerinnen können den Tatort verlassen. Bild: OLIVIER ANRIGO/EPA/KEYSTONE

Schwerbewaffneter Schüler eröffnet Feuer in französischem Gymnasium

Ein schwer bewaffneter Schüler hat am Donnerstag in einem Gymnasium in der südostfranzösischen Stadt Grasse das Feuer eröffnet. Der 17-Jährige verletzte den Schulleiter und zwei Schüler. Er wurde festgenommen.



Laut dem Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, schoss der Jugendliche mit einem Gewehr im Lycée Alexis de Tocqueville. Er habe zudem eine Pistole, einen Revolver und zwei Handgranaten bei sich gehabt, hiess es aus Polizeikreisen.

Das Innenministerium verschickte nach den Schüssen an der Schule eine Anschlagswarnung über eine Handy-App. Der Regionalpolitiker Christian Estrosi sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, dass die Ermittlungen nicht auf einen Terrorakt hindeuteten.

Der Festgenommene war den Sicherheitsbehörden nach ersten Angaben bislang nicht bekannt. Offen war zunächst auch, ob alle Waffen des Jugendlichen funktionsfähig waren.

Die Einsatzkräfte suchten noch nach einem möglichen weiteren Beteiligten, erläuterte Brandet. Bislang gebe es aber keine Bestätigung dafür, dass es tatsächlich einen zweiten Täter geben könnte.

In allen Schulen von Grasse wurden Vorsichtsmassnahmen ergriffen, die Schüler durften die Einrichtungen nicht verlassen. Die örtliche Schulbehörde forderte Familien auf, sich nicht zu den Schulen zu begeben. (viw/sda/dpa)

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