DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Frankreich sieht Atom-Gespräche mit Iran in Gefahr

12.01.2022, 01:42

Frankreich sieht die Atom-Gespräche mit dem Iran wegen bisher fehlender Fortschritte ernsthaft in Gefahr. «Die Gespräche laufen, aber sie sind nach unserer Auffassung langsam, zu langsam», sagte Aussenminister Jean-Yves Le Drian am Dienstag in einer Parlamentsanhörung.

Aussenminister Jean-Yves Le Drian.
Aussenminister Jean-Yves Le Drian.Bild: keystone

Noch am Freitag hatte sich Le Drian zuversichtlicher gezeigt: Die Verhandlungen in Wien seien auf einem eher positiven Weg und er sei überzeugt, dass eine Einigung möglich sei.

Irans Aussenminister Hossein Amir-Abdollahian begrüsste tags darauf, dass Frankreich seine Haltung offenbar geändert habe und nicht mehr die Rolle des «bösen Polizisten» in den Verhandlungen spielen wolle.

«Ende Dezember gab es zwar Fortschritte, aber wir sind noch weit davon entfernt, diese Verhandlungen abzuschliessen», sagte Le Drian nun. «Das Thema ist aufgrund der Handlungen des Iran und des Verlaufs seines Atomprogramms von entscheidender Dringlichkeit.»

In Wien verhandeln Vertreter von Russlands, Chinas, Grossbritanniens, Frankreichs und Deutschlands mit dem Iran über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommen. Dieses soll den Iran am Bau von Atomwaffen hindern. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Stärkste Eruption seit 30 Jahren: Inseln in Tonga von Kommunikation abgeschnitten

Zwei Tage nach dem gewaltigen Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga ist das Ausmass der Schäden in dem Südseearchipel weiter unklar. Militärflugzeuge aus Neuseeland und Australien waren am Montag unterwegs in das Gebiet, um die Lage aus der Luft zu erkunden. Die Kommunikationsverbindungen dorthin waren weiter stark beeinträchtigt – speziell auf einigen der abgelegeneren Inseln Tongas, zu denen seit der Eruption des Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai keinerlei Kontakt hergestellt werden konnte. Zu Tonga gehören etwa 170 Inseln, 36 davon sind unbewohnt.

Zur Story