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Hantavirus: Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik

Hantavirus: Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik

Nach einem ungewöhnlichen Ausbruch des Hantavirus auf einem kleinen Kreuzfahrtschiff im Atlantik sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) drei Menschen mutmasslich nach einer Infektion gestorben. Zwei der Toten seien Niederländer, hiess es vom niederländischen Aussenministerium.
04.05.2026, 05:3104.05.2026, 14:04

Weitere drei Personen seien infiziert, eine von ihnen werde in Südafrika intensivmedizinisch betreut, teilte die WHO in Genf auf der Plattform X mit. Die anderen beiden Infizierten seien Crew-Mitglieder, die ebenfalls medizinische Notfallversorgung benötigen, teilte der Betreiber Oceanwide Expeditions mit.

hondius hantavirus
Auf dem Mini-Kreuzfahrtschiff «Hondius» im Atlantik starben mehrere Menschen.Bild: x

Das Hantavirus kann bei Menschen zu Fieber und schweren Atemwegserkrankungen führen. Infektionen können bei Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren passieren. In seltenen Fällen wird der Erreger auch von Mensch zu Mensch übertragen, hiess es von der WHO.

Bislang ein Fall im Labor nachgewiesen

Die Passagiere und die Crew erhielten medizinische Unterstützung, hiess es von der WHO. Eine detaillierte epidemiologische Untersuchung sei im Gange.

Es handelt es sich um das Schiff «Hondius». Laut Fahrplan des Schiffes war die «Hondius» von Ushuaia im Süden Argentiniens aufgebrochen. Nach Angaben verschiedener Ortungs-Websites befand sich das Schiff zuletzt vor seinem Zielhafen auf Kap Verde.

Das Schiff des niederländischen Betreibers Oceanwide Expeditions hat für 170 Passagiere und etwa 70 Besatzungsmitglieder Platz. (sda/dpa)

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