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French Health Minsiter Marisol Touraine holds a news conference in Paris about the spread of the mosquito-borne Zika virus at the Ministry in France, February 3, 2016. World authorities are concerned about the Zika outbreak and the alarming surge in cases of babies born with microcephaly, a neurological disorder associated to the mosquito-borne virus.    REUTERS/Gonzalo Fuentes

Gesundheitsministerin Marisol Touraine bestätigt ersten Zika-Fall in Paris.
Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Paris meldet ersten Zika-Fall durch Sexualkontakt



Aus Frankreich wird ein erster Zika-Fall gemeldet, bei dem sich die Patientin über Sexualkontakt bei ihrem Partner angesteckt hat. Gesundheitsministerin Marisol Touraine bestätigte dies am Samstag bei einem Besuch im Übersee-Département Französisch-Guyana.

Das Paar lebe im Grossraum Paris, hiess es aus dem Umfeld des Ministeriums. Die Frau ist laut Touraine nicht schwanger. Sie infizierte sich bei ihrem Partner, nachdem dieser aus Brasilien zurückgekommen war. Der Frau geht es nach Angaben aus dem Gesundheitsministerium gut, sie musste nicht ins Spital.

Die USA hatten bereits Anfang Februar einen Fall bestätigt, bei dem das Zika-Virus durch Sexualkontakt weitergegeben worden war. Hauptübertragungsweg ist jedoch der Stich durch Mücken.

Das Zika-Virus ist vor allem für Schwangere gefährlich. Es besteht der Verdacht, dass dadurch Mikrozephalie bei Babys ausgelöst wird.

Der Kopf der betroffenen Kinder ist deutlich zu klein und die Gefahr gross, dass dies zu dauerhaften Behinderungen führt. Ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen dem Virus und der Mikrozephalie gibt, ist bislang nicht wissenschaftlich erwiesen.

Besonders betroffen von der Zika-Epidemie ist Brasilien. Die Zahl der Zika-Infektionen wird dort auf 1.5 Millionen geschätzt. Aber auch aus Kolumbien werden viele Fälle gemeldet. Die Gesundheitsbehörden des Landes gaben am Samstag neue, erneut höhere Zahlen bekannt. Demnach sind nun 42'706 Zika-Fälle in Kolumbien gemeldet, davon 7653 bei schwangeren Frauen. (sda/afp)

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